Der Pharmariese Bayer AG errichtet am Standort in Leverkusen die erste lernende Arzneimittelanlage der Welt. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 275 Millionen Euro. Die Anlage setzt in puncto Digitalisierung und Energieeffizienz neue Maßstäbe, heißt es. Und mit der elektronischen Ausstattung des Gebäudes wurde die Lavanttaler Firma PMS Elektro- und Automationstechnik GmbH beauftragt. Ein Millionenauftrag, so Geschäftsführer Franz Grünwald, der Planung, Lieferung und Montage der kompletten Stromversorgung umfasse.

Sowohl der Schaltanlagenbau als auch die Verkabelungs- und Installationsarbeiten bis hin zur Inbetriebnahme werden von Mitarbeitern der PMS ausgeführt. "Herausfordernd für unser Projektteam ist die kurze Durchlaufzeit, welche eine enge Abstimmung mit allen Projektpartnern erfordert", sagt Grünwald. Die neue Anlage zur Arzneimittelproduktion setze auch in Sachen Nachhaltigkeit neue Maßstäbe. So soll der CO₂-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Betrieben um 70 Prozent verringert werden, heißt es. Unter anderem sollen Medikamente zur Behandlung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt werden.

Richtfest der neuen Bayer-Arzneimittelanlage in Leverkusen (von links): Stefan Oelrich (Leiter der Bayer-Division Pharmaceuticals), Heike Hausfeld (Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von Bayer), Bayer- Vorstandsvorsitzender Werner Baumann, Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, Bayer-Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Bayer-Vorstandsmitglied Sarena Lin, Uwe Richrath (Oberbürgermeister von Leverkusen)
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