Als im Dezember 2017 bekannt wurde, dass Margarete Schramböck in der damaligen türkis-blauen Bundesregierung als neue Wirtschaftsministerin vorgesehen ist, war von einer "streitbaren Telekom-Managerin" die Rede. Die frühere A1-Chefin (zwischen Mai 2016 und Oktober 2017) hatte damals kurz vor der Nationalratswahl ihren Job als IT- und Telekommunikationsmanagerin aufgegeben. Dass sie auch Ministerin für Digitales wurde, erschien schlüssig. Die 1970 in St. Johann in Tirol geborene IT-Expertin hatte vor ihrem Engagement bei der Telekom Erfahrungen in Führungsfunktionen bei Alcatel, NextiraOne und Dimension Data Austria gesammelt. In ihrer A1-Zeit kam es wiederholt zu internen Streitereien mit dem Mehrheitseigentümer America Movil aus Mexiko.