Der Krieg in der Ukraine sowie die damit verbundenen Wirtschaftssanktionen gegen Russland setzen auch der österreichischen Wirtschaft zu. Insbesondere die massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise wirken sich auf die Industrie aus. Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, spricht am Sonntag in der ORF-Pressestunde von "massiven Unsicherheiten" und im Zusammenhang mit den rasant gestiegenen Energiepreisen auch von "existenziellen" Gefährdungen für die energieintensive Industrie in Österreich. In den vergangenen Tagen habe sich die Situation rund um den Gaspreis zwar "etwas entschärft, die Preise liegen aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau". Im Jahresvergleich – März 2022 zu März 2021 – liegt der Anstieg bei 450 Prozent, im Vergleich zu 2020 ergibt sich sogar eine Verzehnfachung.
Georg Knill in der Pressestunde
IV-Präsident fordert von Gewessler "Rückenwind, nicht Gegenwind"
Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, fordert in der ORF-Pressestunde einmal mehr eine Strompreiskompensation für energieintensive Unternehmen. Die CO₂-Bepreisung dürfe nur dann ab 1. Juli umgesetzt werden, wenn das gesamte Gesetz – inklusive Ausgleichsmaßnahmen – rasch fertig wird.
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