Eines zeichnet sich bereits vor der ersten Sitzung des dritten Hypo-U-Ausschusses, von der FPÖ Kärnten "Gerechtigkeit für Kärnten" getauft, ab: Wer am Schluss die Deutungshoheit über die Zahlen besitzt, wird den Erfolg für sich verbuchen können. In erster Linie geht es dabei um den Schaden, den das Debakel um die Hypo-Alpe-Adria-Bank anrichtete. Einen Vorgeschmack darauf gab am Dienstag FPÖ-Kärnten-Chef Erwin Angerer. "Die Hypo allein kann keine 9 Milliarden Euro kosten, das Finanzministerium nennt selbst 4,7 Milliarden Euro", meinte Angerer dort.