Kommentar zu den "fetten Katzen" CEOs werden fehlende Altenpfleger nicht ersetzen

Die extremen Ausmaße der Lohnungleichheit im Land sind sicher nicht fair. Eine Neiddebatte anzuheizen ist dennoch der falsche Weg. Lesen Sie hier den Kommentar aus dem Primus-Newsletter.

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Was ist ein fairer Lohn? Seit geraumer Zeit macht das Schlagwort „New Pay“ die Runde. Neue Entlohnungsmodelle in einer sich rasant ändernden Arbeitswelt: Begriffe wie transparente Gehaltsverhandlungen, neue Gehaltsformeln, selbstgewählte Gehälter und Einheitsgehälter flirren in diesem noch eher wissenschaftlichen Ansatz herum.

Kommentare (9)
manie
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Wertigkeit sozialer Berufe

Traurig, dass die Menschen, die auf das Geld anderer aufpassen um vieles mehr verdienen als jene die auf die Kinder anderer (auch auf die Kinder dieser Vorstände) aufpassen und ihnen die Bildung vermitteln die sie für ihr späteres Leben benötigen um eventuell auch CEO zu werden

eston
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Bitte hier Gehälter der Styriamanager veröffentlichen

jetzt und sofort - sonst ist Ihre gutmenschliche Berichterstattung unehrlich.

future4you
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Wenn, wie im Artikel beschrieben,

die Gehälter der Vorstände nach Leistung bezahlt werden, dann stellt sich schon die Frage, was ist dann die Leistung bei einer Pflegekraft? Demnach müssten alle Pflegekräfte (es gibt auch genügend andere Beispiele) sofort entlassen werden. Also bitte vorsichtig sein, wenn das Wort Leistung in den Mund genommen wird. Ich habe vor einer Pflegekraft mehr Achtung und Respekt, als vor diese abcashenden Zunft der Vorstände. Und das hat überhaupt nichts mit Geiz zu tin, sondern mit Wertschätzung.

Reinsberger
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Im Kommentar

.... steht eigentlich das Gegenteil von dem, was Sie schreiben: "Bezahlung hat wenig mit Leistung zu tun. Das ist ein Faktum. Leider."
Ich habe enormen Respekt vor der Leistung von Pflegekräften. Im Beitrag kommt, hoffe ich, zum Ausdruck, dass den vielen Worten, die Gehälter in der Pflege und anderen unbezahlten Bereichen deutlich anzuheben, endlich auch Taten folgten müssen.
Uwe Sommersguter

Kakerlake
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"Neiddebatte"

halte ich für ein Schlagwort, das oft genug jede Diskussion im Keim erstickt, zur Schlammschlacht werden läßt oder zumindest in der Absicht gebraucht wird, genau das zu erreichen.

Und auch das Gehalt eines Kammeramtsdirektor der Wiener AK sollte diskutiert werden drüfen.

Mit den wirklich "fetten Katzen" ist dessen Gehalt aber nicht vergleichbar.

Wenn die nämlich in 5 Tagen soviel verdienen wie der Angestellte im ganzen Jahr, verdient er somit mehr als das 73-fache seiner Angestellten, während der Kammeramtsdirektor "nur" das 7-fache seiner Angestellten verdient.

Ganz andere Hausnummer.

schlue
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Bitte keinen Kommunismus

Zunehmend gleitet unsere Gesellschaft ab von Leistungsgerechtigkeit, so werden Geringerverdienende finanziell mehr bevorzugt als jene, die mehr in das System einzahlen. Gehalts- und Pensionserhöhungen fallen bei NiedrigbezieherInnen prozentuell höher aus, nun sogar Ökoförderungen.

Dass bei mehr Verantwortung auch mehr Gehalt rauschaut, ist doch nur selbstverständlich. Ausser im Kommunismus, aber den wünscht sich in unserer westlichen Demokratie hoffentlich niemand, außer in Graz..

hbratschi
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du hast recht, schlue,...

...unsere gesellschaft gleitet ab. und zwar in eine der extrem reichen und der das alles finanzierenden armen. dass das nicht gut gehen kann, lehrt die geschichte und sollte sich mittlerweile eigentlich auch bis zu dir herumgesprochen haben...

reschal
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@schlue

Ganz schwache Argumentation! Die Reichen werden immer reicher. Ein kleiner Teil besitzt mehr als die Hälfte des Vermögens. Die Konzernmanager gehören zu diesen Spitzenverdienern. Es braucht ausgleichende Gerechtigkeit!

Platon
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@schlue

Sie müssen ja panische Angst haben wenn Sie gemeinsam mit dem "Pöbel" - möglicherweise sogar in Graz - über den Zebrastreifen gehen müssen!