Personalmangel1500 neue Kräfte für die Post: "Suche zieht sich ins nächste Jahr"

"Zusteller am Limit", alarmiert die Gewerkschaft alle Jahre vor Weihnachten. Die Post bestätigt, dass man 1500 neue Kräfte einstellen will. Diesen Plan gebe es aber schon seit Sommer - und die Umsetzung sei nicht einfach. Logistik-Vorstand Umundum plädiert für den "temporären Einsatz von Kurzarbeitern".

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Postverteilerzentrum in Wernberg Post Pakete
Paketberge und geforderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verteilzentren der Post © Weichselbraun Helmuth
 

Erstmals in dieser Saison fertigte die österreichische Post am vergangenen Montag mehr als eine Million Pakete ab. Überschreitet die tägliche Menge diese Grenze, ist klar - das Paketaufkommen steuert auf den alljährlichen Höhepunkt im Advent zu. Auch die Postgewerkschafter treten dann auf den Plan und erinnern wie jedes Jahr daran, dass die Zustellerinnen und Zusteller "am Limit" seien - so formulierte es am Freitag der Vorwoche Richard Köhler. Immerhin wusste er auch von einem Erfolg zu berichten. So habe das Management der Post zugesagt, zur Entlastung 1500 neue Kräfte einzustellen.

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