Zeitplan gescheitertSmart Meter: Einführung wird auf die lange Bank geschoben

Weil das ursprüngliche Ziel, bis Ende 2020 80 Prozent der Stromabnehmer mit Smart Meter zu versorgen, deutlich verfehlt wurde, gewährt die Politik den Netzbetreibern nun großzügigen Aufschub.

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Der Einbau von Smart Meter verläuft deutlich schleppender als ursprünglich geplant
Der Einbau von Smart Meter verläuft deutlich schleppender als ursprünglich geplant © Kulmer
 

Sie identifizieren Stromfresser im Haushalt, ermöglichen durch genaue Verbrauchsprognosen eine intelligente Netzsteuerung, sind die Basis von Energiegemeinschaften und bieten den Kunden die Möglichkeit, den Verbrauch auch aus der Ferne zu überwachen: Smart Meter gelten als zentraler Baustein für moderne Stromnetze. Deshalb sollten in Österreich auch bereits mehr als 80 Prozent der Haushalte mit den intelligenten Stromzählern ausgerüstet sein.

Die Realität ist allerdings eine andere. In Österreich waren Ende 2020 gerade einmal 31 Prozent der Stromzähler umgestellt. Ein Umstand, der die Regierung zum Handeln zwingt. Die "Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung" wird geändert - mit deutlich bescheideneren Zielen. Statt 80 Prozent Ausrollung 2020 begnügt man sich nun mit 40 Prozent bis Ende 2022. Bis 2024 sollen dann 95 Prozent aller Stromzähler "smart" sein - aber nur, wenn das wirtschaftlich und technisch machbar ist.

Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass dieses Ziel nach hinten verschoben wird, erklärt Wolfgang Urbantschitsch, Vorstand des Stromregulators E-Control. Er ist aber zuversichtlich, dass das neue Ziel mit 2024 halten werde. Dafür sorge auch das novellierte Gesetz für erneuerbare Energie. "Wer eine Fotovoltaik-Anlage hat, kann mit Nachbarn eine Energiegemeinschaft gründen." In dieser könne der Strom dann direkt verkauft werden, ohne Netzbetreiber dazwischen. "Das geht aber nur mit Smart Meter", erklärt der E-Control-Vorstand. Und mit dem neuen Gesetz werden auch die Verbraucherrechte gestärkt. Ein Kunde, der einen Smart Meter haben will, muss diesen vom Netzbetreiber innerhalb von zwei Monaten bekommen. 

Steiermark will aufholen

Während Bundesländer wie Oberösterreich oder dem Burgenland die Vorgaben ganz oder fast erfüllen, sehen die Zahlen für die Steiermark ernüchternd aus. Laut E-Control liegen die Energienetze Graz bei 14,2 Prozent, die Energienetze Steiermark bei 8,4 Prozent. Wobei Urbantschitsch den 26 steirischen Stromversorgern zugutehält, dass eine gemeinsame Ausschreibung gelungen ist.

"Wir installieren derzeit rund 500 bis 1000 Geräte am Tag", erklärt Urs Harnik-Lauris, Sprecher der Energie Steiermark. Derzeit stehe man bei rund 200.000 Smart Meter von insgesamt 950.000 Zählern.  Für die Verzögerung gäbe es mehrere Gründe. So wurde die Einführung der intelligenten Zähler zwar bereits 2009 in der EU beschlossen, die technischen Spezifikationen seien allerdings später gekommen. Außerdem gäbe es nur wenige Hersteller und auch die anderen europäische Stromversorger brauchen die Geräte. Man müsse auch beachten, dass die Steiermark mit den Bergen und Tälern topografisch nicht mit Bundesländern wie Wien oder dem Burgenland vergleichbar sei.

Von den Kunden erlebe man durchaus positive Rückmeldungen, sagt Harnik-Lauris. "Nur 1,7 Prozent haben die Möglichkeit des Opt-out genutzt und geben keine Verbrauchsdaten preis." Bis 2024 werde man die Ausrollung schaffen, ist Harnik-Lauris überzeugt.

Smart Meter

2009 wurde in der EU die Einführung "intelligenter Messgeräte" für den Stromverbrauch beschlossen.

Sie liefern detaillierte Verbrauchsdaten, die es ermöglichen zuverlässige Prognosen zum Stromverbrauch erstellen und die Netze stabil zu halten.

Kunden können mit dem Smart Meter laufend ihren Stromverbrauch überwachen und auch der Wechsel des Stromlieferanten wird erleichtert. Smart Meter ermöglichen außerdem dezentrale Energiegemeinschaften.

Wer eigene Verbrauchsdaten nicht an Stromversorger weitergeben will, kann beantragen, dass der Smart Meter nur als Stromzähler genutzt wird.

Eingebaut wird der Smart Meter dennoch. Es gibt keine Möglichkeit, das zu verhindern.

"Nehmen Tempo und Druck heraus"

"Diese Streckung betrifft uns überhaupt nicht", sagt Erwin Smole Vorstand von den Stadtwerken Klagenfurt und Geschäftsführer der Energie Klagenfurt. Bisher wurden laut Smole 69 Prozent der Zähler in Klagenfurt auf Smart Meter umgerüstet, laut E-Control waren es mit Jahresende 2020 56,2 Prozent. Die zeitliche Streckung nutze man nun, um bei der Ausrollung "Druck und Tempo herauszunehmen und eine Schleife zur Qualitätssicherung einzuziehen". Einen Grund für die Verzögerungen ortet Smole in der "doch größeren Herausforderung bei der Zähleinführung". Problematisch sei vor allem die Datenkommunikation beim Erreichen entlegener Ortschaften. Aber auch in der Stadt sei es schwierig, verwinkelte Wohnungen zu erreichen. "Wir setzen daher auf die Datenübertragung über die Stromleitung und machen so wenig wie möglich über Funk."

Gerald Obernosterer, Leiter des Netzmanagements bei der Kärnten Netz der Kelag (KNG), nennt Lieferverzögerungen der Industrie als einen Grund, dass sich die Ausrollung nach hinten verschiebt. Im Netzbereich der Kelag wurden 195.000 Zähler installiert, rund zwei Drittel der Abnehmer. Ende Juli 2020 weist die E-Control 50,7 Prozent "voll funktionsfähige" Smart Meter im Bereich der Kärnten Netz aus. Obernosterer: "Das Ziel von 95 Prozent bis 2024 werden wir jedenfalls erfüllen." Die Opt-out-Rate - also die Verweigerung intelligenter Smart Meter-Funktionen - liege konstant bei rund drei Prozent, deutlich steigend sei hingegen die Zahl derer, die ihren Stromverbrauch im 15-Minuten-Takt wissen wollen: "Diese ging von ein auf sieben Prozent nach oben", sagt Obernosterer. Der Grund: "Viele erzeugen über Fotovoltaik Strom und benötigen die Daten."

Kommentare (40)
gerry49
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Die Hacker und Erpresser wird's freuen...

Es wird wohl nicht lange dauern, bis die ersten Hacker damit drohen, in ganzen Stadtteilen den Strom abzudrehen und unsere Energieversorger um Millionenbeträge erpressen. Haben die Verantwortlichen eigentlich daran gedacht, welch enormem Sicherheitsrisiko man sich mit den Smartmetern - völlig unnötigerweise - aussetzt?
Sitzen an den Entscheidungsstellen eigentlich Menschen, die technische Ahnung von den Dingen haben, oder sind dort nur mehr parteinahe Protektionskinder zu finden, die alles umsetzen, was ein - ebenso ahnungsloses Protektionskind - in der EU beschließt?

August17
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Offensichtlich haben SIE technische Ahnung Erklären Sie doch mal wie..

ein in Ö für Verrechnungszwecke zugelassener SM abgesichert ist?
ein in Ö für Verrechnungszwecke zugelassener SM gehackt werden könnte?
Bitte nur technisch versierte Auskünfte und keine Links zu Möchtegernfachleuten!!

gerry49
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Die Hacker und Erpresser werden sich nicht abhalten lassen...

Der Smartmeter hat die technische Möglichkeit, dass dem Kunden von der Zentrale aus der Strom abgedreht werden kann, z.B. im Falle, dass von ihm länger Zeit keine Zahlunge´n getätigt werden.
Es ist meines Erachtens ganz egal, wie "gut" diese Fernabschaltung abgesichert sein mag. Versierte Hacker haben sich zweifellos schon in - weit besser - abgesicherte Systeme gehackt und werden es - da hier viel Geld zu erpressen ist - auch bei den österr. Smartmetern tun.
Die Frage für mich ist da nicht ob das passiert, sondern nur wann. Ob wir - Normalbürger - davon erfahren werden, oder der unerfreuliche Vorfall dann unter den Teppich gekehrt wird...

August17
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Sie haben meine Fragen nicht beantwortet!!!

Offensichtlich fehlt doch ihre "technische Ahnung"
Also:
Ja - ob Sie´s glauben oder nicht da sitzen Leute an den Entscheidungsstellen die Fachliches und Technisches WISSEN in allen nötigen Bereichen haben (Ahnung = Vermutung und hat hier nichts verloren)
Ja SM bieten die Möglichkeit aus der Ferne ab und auch wieder ein zu schalten
Hilfreich und wichtig z.B. bei Mieterwechsel.
Der schlechte Zahler wurde bisher und wird auch in Zukunft mit oder ohne SM ab geschalten.
NEIN es ist nicht egal sondern extrem wichtig wie SM abgesichert sind!
NEIN es ist definitiv nicht möglich ganze Stadteile abzuschalten
NEIN es lassen sich daher auch keine Millionenbeträge erpressen

Informieren Sie sich bei ihrem Netzbetreiber oder der e-control
alles andere sind Schauermärchen von Möchtegern- und Pseudo-Fachleuten

gerry49
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Ihre Frage zu beantworten wäre nicht besonders klug...

Ich habe nicht vor, hier selbst als Hacker oder Erpresser tätig zu werden, noch will und werde ich diesen Verbrechern eine Anleitung geben, wie es gehen könnte.
Ich möchte nur erwähnen, dass wir Informatik-Studenen - während unseres Studiums Software geknackt und den Kopierschutz übergangen haben, wo vorher auch jeder behauptet hat, dass das "gänzlich unmöglich" ist.
Dass unsere Techniker Ahnung haben, das mag ich ja gar nicht bestreiten. Wenn es aber die prinzipielle Möglichkeit gibt, den Strom beim Enduser aus der Ferne abzuschalten, dann kann - und wird - das auch irgendwann von finsteren Gesellen genutzt werden...
Viel gescheiter wäre es doch gewesen, auf die Möglichkeit der Fernabschaltung zu verzichten, und hier nicht - ob aus Dummheit oder aus Gier sei mal in den Raum gestellt - die Arbeitsplätze der paar Techniker einzusparen, die die Abschaltung händisch vor Ort durchführen.

haubenru
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Das ist leider völlig falsch - wenn überhaupt - recherchiert!

Die Kleine Zeitung schreibt: "Sie identifizieren Stromfresser im Haushalt, ermöglichen durch genaue Verbrauchsprognosen eine intelligente Netzsteuerung, sind die Basis von Energiegemeinschaften und bieten den Kunden die Möglichkeit, den Verbrauch auch aus der Ferne zu überwachen: Smart Meter gelten als zentraler Baustein für moderne Stromnetze"..

Nein, die sogenannten "Smart Meter" identifizieren definitiv KEINE Stromfresser im Haushalt! Wie auch, wenn der gesamte Stromverbrauch wie bisher in Summe gemessen wird!

Die EU-Richtlinie sah eine Umstellung bis 2022 von 80 % vor, aber in Österreich wurden bereits 2012 daraus 95 % bis 2019!! Österreichisches gold plating pur, absolut unrealistisch und bestenfalls fantastisch!. Noch dazu hat die EU den Mitgliedsstaaten durchaus Anpassungen ermöglicht. Besonders getrieben wurde, das aber immer von der E-Control, oder nicht Herr Dr. Urbanschitz? Mehr als 10 Jahre mussten diese überehrgeizigen Novellen der IME-VO 2012 an die Realitäten angepasst werden. Rechtlich trifft das natürlich die Energiesektion des Ministeriums, aber maßgeblich war sicher auch die E-Control. Kein Glanzstück siehe auch den Bundesrechnungshofbericht dazu. Ein sehr teures und trauriges Kapitel der Stromwirtschaft Österreichs.
Rudolf Haubenhofer

schadstoffarm
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Was jammerst den ferraris nach

Da selten alle Verbraucher zu selben Zeit laufen lässt sich der Verbrauch abschätzen. Und einen neuen Zähler evaluieren der das alte klumpert ersetzen soll ist furchtbar stressig, da muss man fristen strecken.

haubenru
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Warum ist das stressig? Das wurde nur stressig gemacht oder?

Ich jammere nichts und niemandem nach. Das was Sie meinen zu identifizieren hätten Sie schon immer können.

haubenru
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Warum ist das stressig? Das wurde nur stressig gemacht oder?

Ich jammere nichts und niemandem nach. Das was Sie meinen zu identifizieren hätten Sie schon immer können.

haubenru
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Warum ist das stressig? Das wurde nur stressig gemacht oder?

Ich jammere nichts und niemandem nach. Das was Sie meinen zu identifizieren hätten Sie schon immer können.

schadstoffarm
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war ein Scherzerl

noch entspannter und teurer als die Steirer kann mans gar nicht angehen. Klar kann ich mit Stoppuhr, Tagesfreizeit und Millimeterpapier aktuelle Leistungsaufnahme feststellen.
genauso wie ich meinen Rasen mit der selbst gedengelten Sense mähen könnte, dauert nur länger und das Ergebnis ist schlechter.

haubenru
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@ Schadstoff

Der intelligente Zähler wird’s auch nicht wissen

schadstoffarm
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doch

das ist der Unterschied zwischen dir und dem Zähler.

wischi_waschi
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Smart Meter

Kommt sicher nicht in meine Wohnung!

Laser19
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Was hier an Inkompetenz geleistet wird, ist kaum zu beschreiben

Im November 2020 wurde wegen PV Anlage ein "Smart Meter" eingebaut, der Zählerstand musste trotzdem von einem Mitarbeiter(oder mir) abgelesen werden. Im Mai 21 wurde der Zähler, gegen ein Smart Meter (diesmal wirklich?) getauscht. Der Versuch, den Zählerstand im Internet auszulesen misslang allerdings. Auskunft von Kärntenetz, das leiste das System (in diesem Fall die Software) nicht, sie können aber den täglichen Verbrauch ablesen.

stprei
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Geschützt

2012 wurde festgelegt, dass Smart Meter kommen, das neue Ziel ist 2024.
Das kann es nur im geschützen Bereich der Netzbetreiber geben, wo total entkoppelt von Konkurrenz mit festgelegten Tarifen und ohne Konkurrenz gearbeitet wird.

Eine Peinlichkeit für ein Land wie Österreich.

SoundofThunder
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JaJa

Die werden eher wissen wollen wann und wie oft die Waschmaschine rennt,ob die ein Stromfresser ist,ob man täglich zu Mittag was kocht,ob man eh zu Hause ist und ob man die Lichter eh brav ausschaltet wenn man den Raum bzw. die Wohnung verlässt. Computerhacker auch.

checker43
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Und

was machen die dann mit den Waschmaschinenlaufzeitdaten? An Russland teuer verkaufen?

Reipsi
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Wenn ich denke

das es in Kroatien schon seit Jahren Smartmeter gibt, dann gute Nacht Österreich .

Reipsi
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Wir sind ein

Katastrophenverein, besonders wenn es um Öffentliche Einrichtungen geht und genau diese Einrichtungen verlangen von den Bürgern das Gegenteil, Super kann man nur sagen, klasse Sache .

wirklichnicht
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So peinlich für Österreich

Italien, Spanien, Schweden, Finnland haben Smart Meter schon seit Jahren und dort hat es auch funktioniert. Bei uns wird nur geredet und es geht nichts weiter. Man muss aber auch zugeben, wir sind auch die Letzten in Europa bezüglich Glasfaserausbau und gerade für Smart Meter benötigt jede Trafostation einen performanten Internet-Anschluss, der aber in vielen Dörfern in Österreich gar nicht existiert.

mike1905
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Stromfresser

können.mitbeinem Smartmeter NICHT identifiziert werden. Das ist ein Märchen welches die Kleine Zeitung seit Jahren wiederholt. Und die Ausreden von Urs Harnik sind lieb aber total falsch: die Energie Steiermsrk hat 4 Jahre das ganze Geld in die Umstellung auf Nullung gesteckt und somit erst sehr verspätet mit dem Austausch der Zähler begonnen.
Aber auf einer PK kann man ja alles erzählen sogar dass die Erde eine Scheibe ist, die Journalisten fragen eh nicht nach!

haubenru
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Ja

Kann nur zustimmen. Bitte lesen Sie auch meinen Kommentar, so viel wie da fantasiert wird ist UNGLAUBLICH!

haubenru
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Ja

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haubenru
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Ja

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dude
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Wenn mich einmal eine Verzögerung freut,

... dann ist es genau diese!
Das ist wieder einmal so eine "segensbringende Innovation", die vollmundig angepriesen wird, dass sie unser Leben so sehr verbessert und erleichtert.
Letztendlich wird der Smartmeter weder unser Leben verbessern, noch erleichtern und schon gar nicht günstiger machen!
Lediglich die Stromabrechnung wird noch undurchschaubarer werden, als sie jetzt schon ist!

 
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