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Anlassfall EuroparcsKärnten warnt vor "Chalet-Parks" auf Campingplätzen durch Hintertüre

Tourismuslandesrat lässt „Grenzen eines Mobilheims“ prüfen. Sollte Campinggesetz nicht ausreichen, um neue Zweitwohnsitze zu verhindern, könnte es verschärft werden.

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Geplante Mobilheime in einem Europarcs-Resort am Pressegger See
Geplante Mobilheime in einem Europarcs-Resort am Pressegger See © KK
 

Zuerst gab Europarcs den Kauf von zwei Campingplätzen am Pressegger See bekannt, nun wurde das Ferienresort Wahaha in Feistritz im Rosental sowie der Campingplatzes in Schiefling am Wörthersee erworben. Ein weiterer Expansionskurs wurde bereits angekündigt: Die Zukäufe des holländischen Europarcs-Konzerns in Kärnten sowie dessen Fokussierung auf den Ausbau von Mobilheimen beobachtet Tourismusreferent Sebastian Schuschnig (ÖVP) „mit Argusaugen“. Denn „die tatsächlichen Effekte für das Land sieht man erst in Jahrzehnten.“ Es sei „die falsche Entwicklung, ganze Campingplätze durch die Hintertür kurzfristig oder gar über die Hintertür in private Chalet-Parks zu verwandeln, ohne den langfristigen touristischen Nutzen zu sichern“, warnt Schuschnig. Die Grenze zum Zweitwohnsitz sei „fließend“.

Kommentare (1)
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dude
0
25
Lesenswert?

Wenn ein Investor bereits mit einem "attraktiven Anlageobjekt" wirbt,

... müssen alle Alarmglocken schrillen!
Dem Käufer muss klipp und klar gesagt werden, dass ein Campingplatz "Tourismusgebiet 1" bleibt und keine Parifizierungen stattfinden werden!