Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Alle Rekorde gebrochenIn Österreich: 2020 wurden pro Kopf 3250 Minuten telefoniert

Nun ist es amtlich: Die Coronapandemie hat zu einem Allzeithoch bei Telefonie und Datenverkehr geführt. Das zeigen die Daten der RTR. Frau und Herr Österreicher telefonierten im vergangenen Jahr im Schnitt 3250 Minuten.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© (c) Denys Prykhodov - stock.adobe.com (DENYS PRYKHODOV)
 

"Insgesamt 29.028 Millionen Minuten wurden 2020 in Österreich aus Fest- und Mobilnetzen telefoniert. Das sind knapp 19 Prozent mehr als 2019. Legt man diese Zahl auf die Bevölkerung um, so telefonierten Frau und Herr Österreicher im vergangenen Jahr 3250 Minuten oder durchgängig rund 55 Stunden ohne Unterbrechung", rechnete die Telekom-Regulierungsbehörde RTR vor.

Während mit dem Festnetztelefon im Jahresvergleich immer weniger telefoniert wird, war die Steigerung bei Mobiltelefonie im letzten Jahr enorm: 26.955 Millionen Minuten wurden mit dem Handy telefoniert, um 20 Prozent mehr als 2019, so Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR, mit Verweis auf den soeben veröffentlichten RTR Telekom Monitor Jahresbericht. Er geht davon aus, dass es im Jahresvergleich heuer wieder einen leichten Rückgang bei den Gesprächsminuten im Mobilfunkbereich geben wird.

Ebenso beeindruckend war der Anstieg im Internet. 7162 Petabyte wurden 2020 konsumiert, um 26 Prozent mehr als 2019. "Das ist eine unvorstellbar große Menge – jede Österreicherin und jeder Österreicher würden umgerechnet ununterbrochen 35 Tage streamen, wenn man davon ausgeht, dass eine Stunde Streaming ein Gigabyte braucht", gibt Steinmaurer zu bedenken. Knapp zwei Drittel des 2020 konsumierten Datenvolumens entfielen auf Internet-Anschlüsse über das Festnetz, rund ein Drittel auf mobiles Internet.

Für die Beschäftigten der Telekombranche lief das Jahr 2020 nicht so gut. 11.983 Mitarbeiter wurden noch im Jahr 2019 gezählt, 2020 waren es nur noch 11.598, ein Minus von 385 Beschäftigten. Bei den Leiharbeitern gab es einen Rückgang von 1.136 auf 1.070.

Die Marktanteile im Mobilfunk (gerechnet nach SIM-Karten, exklusive jener, die in Maschinen verbaut sind) habe sich zum Jahresende 2020 wie folgt verteilt: Platzhirsch war und blieb die teilstaatliche A1 (Mehrheitseigentümer America Movil) mit 39 Prozent. Magenta (Deutsche Telekom) kam auf 25,3 Prozent, Drei (Hutchison) auf 23,6 Prozent. Auf dem vierten Platz landete H.O.T. (Ventacom) mit 7,3 Prozent. Wobei die Zahl der SIM-Karten nicht unbedingt die Zahl der aktiven Kunden wiedergeben.

Kommentare (1)
Kommentieren
Ichweissetwas
3
0
Lesenswert?

Das glaube ich gern

doch am meisten telefonieren nicht unbedingt, die Österreicher....!