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Neuer Rekord Celonis: Münchener Start-up sammelt eine Milliarde Dollar ein

Deutschlands erstes "Decacorn": Vor zehn Jahren gegründet, bringt eine Investmentrunde dem Jungunternehmen Celonis jetzt eine Milliarde Euro.

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Celonis-Gründer Alexander Rinke
Celonis-Gründer Alexander Rinke © Celonis
 

Als erstes deutsches Start-up hat die Münchener Firma Celonis in einer Finanzierungsrunde eine Milliarde Dollar (818,00 Millionen Euro) bei Investoren eingesammelt. Das IT-Unternehmen hat seine Bewertung damit auf elf Milliarden Dollar mehr als vervierfacht, wie Celonis am Mittwoch mitteilte. Zudem wurde der ehemalige Google-Manager Carlos Kirjner zum Finanzvorstand bestellt. In Medienberichten hieß es, er solle Celonis bei der Vorbereitung auf einen möglichen Börsengang helfen.

Deutschland hat damit sein erstes "Decacorn". So werden Start-ups bezeichnet, die mehr als zehn Milliarden Dollar wert sind.

2011 gegründet, 1300 Mitarbeiter

Celonis bietet Unternehmen Software-Tools an, mit denen diese ihre Geschäftsprozesse steuern können und setzt dabei auch auf Künstliche Intelligenz. Einer der großen Konkurrenten ist der IT-Konzern SAP. Kunden von Celonis sind unter anderem Bosch, AstraZeneca, Coca-Cola, Siemens und Vodafone. Weltweit arbeiten für das 2011 gegründete Unternehmen 1300 Mitarbeiter.

"Celonis hat ein massives Marktpotenzial, um eine neue und moderne Art der Unternehmenssteuerung zu schaffen", sagte der Investor Henry Ellenbogen von Durable Capital Partners, der die jetzige Finanzierungsrunde zusammen mit der Beteiligungsfirma T. Rowe Price Associates anführt. 2019 sammelte Celonis zuletzt Geld von Investoren ein, das Volumen lag damals bei 290 Millionen Dollar.

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