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Kritiker werden leiser Flügel oder Absturz für den Klagenfurter Flughafen?

Wenn es in ein paar Jahren keinen Flughafen mehr gibt, erübrigt sich die Diskussion darum, ob die AUA noch Inlandsflüge nach Wien durchführen darf. Ein Kommentar.

Der Flughafen in Klagenfurt
Der Flughafen in Klagenfurt © Markus Traussnig
 

­Nur vereinzelt sind derzeit am Klagenfurter Flughafen die Geräusche startender Flugzeuge zu hören. Es sind Privatjets, die abheben, oder aber die kleinen Flieger der dort angesiedelten Flugschule. Coronabedingt sind die Flughafen-Mitarbeiter in Kurzarbeit, die Betriebszeiten auf 8 bis 18 Uhr eingeschränkt. Am Parkplatz herrscht gähnende Leere.

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Danke für Ihr Verständnis.

one2go
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Sorry

aber der Herr Köfer hat wirklich keine Kompetenz, um sich über wirtschaftliche Abläufe und schon überhaupt nicht über den Betrieb eines Flughafen zu äußern - der hat ganz andere Probleme in Spittal zu lösen (zB „Klorechnung“)!

CuiBono
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Aus dem Fenster (Teil 2)

Ich kann mir nur einen Grund dafür vorstellen - und auch darüber habe ich schon vor Längerem hier aufmerksam gemacht - die Betriebskosten!
Keine Flüge, keine Einnahmen – Verluste. Und der ist auf ALLE Gesellschafter aufzuteilen und von denen zu tragen.
Gibt es dafür Budgetpositionen im Land und seiner Hauptstadt. Ich wage zu sagen – ganz sicher nicht.
Also will und wird man wohl auch noch den Rest des Vermögens der Kärntner dem Investor in den Rachen werfen, wobei ich davon ausgehe, dass immer noch Kosten bleiben werden, die den Kärntnern auch zukünftig umgehängt werden.

Orasch verwertet den Großteil der Flächen, Flick, Horten, Glock und wer auch sonst noch immer werden mit ihren Jets weiter abheben, der Flugsport womöglich aber die Kärntner Steuerzahler ganz sicher, bleiben über.

Danke SPVPFPÖ – nie wieder!

PS:
Wir Kärntner dürfen uns auch darauf freuen, dass wir in den nächsten Jahren über den Bund noch daran beteiligt werden, dass der AUA – sprich Lufthansa – noch ein paar hundert Millionen in den Hintern geschoben bekommen, damit wenigstens ein paar Inlandsflüge noch ein klein wenig bestehen bleiben. Mit Fertigstellung der Koralmbahn ist für Graz und KLU dann auch damit endgültig Schluss!

CuiBono
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Aus dem Fenster (Teil 1)

lehne ich mich. Wieder einmal.

Hab ich doch schon vor Jahren(!) hier geschrieben, dass der Gaul längst tot ist.
Hat natürlich nix genutzt, alldieweil die großteils noch aktuellen Politiker nach all dem Geld das der Jörgl-selig mit seinen Subventionen an die Billigflieger zum Behufe des Passagier- bzw. Flügekaufs bereits verbrannt hatte, das Steuergelderverbrennspiel lustig weiter geführt haben.
Irgendwann hat man dann doch den längst fälligen Offenbarungseid geleistet und Kindesweglegung betrieben - kurz 74,9% der Landes- und Stadtanteile am Flughafen mehr oder weniger an den "Investor" verschenkt. Dass diese 74,9% den Kärntnern gehörten spielte dabei keine Rolle.
Aber dem nicht genug. Im "Geschenkpaket" enthalten war die anstehende Sanierung der Landebahn. Und wie viel wurde denn letzt wirklich in die Landebahnsanierung "investiert"? Es ging immer um 30 Mio EUR, eine erste Tranche von 15,0 Mio EUR ist devinitiv geflossen, was ist mit dem Rest?

Dann kam Corona und alles löste sich in Luft auf. Nur die Stragie des Investors nicht, nämlich die mehr als offensichtlich angestrebte Alleinherrschaft.
Und warum wollen die Sperrminoritätseigentumsvertreter - die von uns gewählten Volksvertreter in der LR und der StadtR, also die treuhänderischen Verwalter des Restlanteils der Kärtner jetzt auch noch den Rest verscherbeln?

joektn
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Tja

Die Zeit spielt dem Investor nur in die Hände. Desto länger zugewartet wird desto teurer werden die Grundstücke und desto Gewinnbringender kann man sie veräußern. Der Flughafen ist tot und wird auch nicht mehr lebendig. Er bräuchte mindestens 1 Million Passagiere pro Jahr um Kostendeckend zu funktionieren. Das hat man in der Neuzeit erst ein einziges Mal dank Ryanair und massiven Zuschüssen aus öffentlicher Hand unter Haider erreicht.
Es ist utopisch zu glauben, dass aus dem Provinzflughafen mal was wird noch dazu wenn Koralmbahn und Semmeringtunnel in absehbarer Zeit eine echte Konkurrenz sind.

Amadeus005
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Der Herr Investor ist schlau

Zumindest schlauer als seine Verhandlungspartner.
Wo sind den die, die das unterschreiben haben? Bekommen die Prozente? Anders kann ich es nicht glauben.