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Nicht öffnenWillhaben warnt vor betrügerischen SMS und WhatsApp-Nachrichten

Betrügerische Nachrichten sollen Kunden von Willhaben zur Herausgabe von privaten Daten bewegen. Das Unternehmen betont: Es werden niemals SMS oder WhatsApp-Nachrichten verschickt.

Willhaben warnt vor Phishing-SMS
Willhaben warnt vor Phishing-SMS © Willhaben
 

Es ist ein weiterverbreiteter Trick von Online-Betrügern, Nachrichten von Versandhändlern zu fälschen, um an Nutzerdaten zu kommen. Nun wurde der digitale Marktplatz willhaben.at zum Ziel der Cyberkriminellen. Mit SMS und WhatsApp-Nachrichten wird Nutzern von Willhaben vorgegaukelt, dass es eine Rückzahlung geben solle oder ein Update nötig wäre.

Die gefälschte Webseite sieht dabei fast aus wie die originale und auch das vermeintliche Update trägt den Namen "willhaben.apk". Es ist allerdings eine Betrugssoftware.

Keine SMS von Willhaben

Willhaben betont, dass das Unternehmen niemals SMS oder WhatsApp-Nachrichten an Kunden verschickt. Es handle sich dabei um einen klaren Betrugsversuch. Die Angreifer wollen auf diesem Weg private Daten der Nutzer erbeuten oder sie zu Zahlungen bewegen.

Es wird daher dringend davor abgeraten, auf diese Links zu klicken oder die gefälschte App zu installieren. Sollte das dennoch schon geschehen sein, unbedingt das Passwort für Willhaben ändern und die falsche App zu deinstallieren und das Smartphone mit einer AntiViren-Software zu überprüfen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Gerät auch auf Werkeinstellungen zurücksetzen.

Betrugsversuche häufen sich

Willhaben ist nicht das erste Unternehmen, dessen Kunden mit solchen Methoden hereingelegt werden sollen. Auch andere Lieferdienste, von Post bis DHL, wurden schon Opfer dieser Fake-Nachrichten. Entscheidend ist: Kein Unternehmen verschickt SMS-Nachrichten oder WhatsApp an Kunden, mit der Aufforderung persönliche Daten irgendwo einzugeben.

Wenn Sie dennoch so eine Webseite öffnen, achten sie auf die Adresszeile am oberen Ende des Webbrowsers. Diese stimmt nämlich üblicherweise nicht. Manchmal sind es nur kleine Rechtschreibfehler, die das Original von der Fälschung unterscheiden. Auch eigenartige Formulierungen oder Grammatik-Fehler können eine Betrugswebseite entlarven.

Oft versuchen Betrüger ihre Opfer am Telefon davon zu überzeugen, eine Software zu installieren, die den Fernzugriff auf den Computer erlaubt. Installieren Sie keinesfalls so ein Programm.

Prinzipiell gilt: Rufen Sie immer bei Ihrer Hausbank an, bevor Sie irgendwelche Bankdaten im Internet preisgeben. Auch bei Servicestellen von Online-Shops oder Versandfirmen gibt man Ihnen Auskunft darüber, ob eine Nachricht authentisch ist.

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