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Illegaler Tierhandel Warum man Welpen nie im Internet kaufen darf

In Österreich werden derzeit um 25 Prozent mehr Hunde adoptiert als vor der Coronakrise. Damit boomt auch der illegale Handel mit Welpen über das Internet. Unseriöse Angebote sind immer schwerer als solche zu erkennen.

© ADOBE STOCK (2)
 

Benny wurde nur acht Wochen alt. Mit anderen Welpen kam er im Kofferraum eines Autos aus der Slowakei nach Wien. Seine Besitzer hatten den Hund im Internet bestellt – fünf Tage nach der Zustellung musste er von seinen Qualen erlöst werden. Geblieben sind eine Tierarztrechnung von 2000 Euro, der Anschaffungspreis von 1300 Euro und eine traurige Geschichte.

Kommentare (2)
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Dachsi
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Äpfel und Birnen

Fr. Persy verkennt die Realität. Den einzigen, den man mit einer Aufhebung der Tollwutimpfungs-Ausnahme trifft, ist der seriöse Züchter. Der, der beim Geburtsdatum nicht tricksen kann und damit gut aufgezogene Welpen erst nach der wichtigen Prägungsphase zwischen 8-15 Wochen an den künftigen Besitzer übergeben darf.

Die illegalen Produzenten scheren sich darum einen Dreck, fälschen Daten und Impfpässe. Und können noch mehr „kleine, süße Felltierchen“ teuer an den nächsten Dep*** verscherbeln. Anstelle sich der Tierschutz endlich einmal an die Seite guter Züchter stellt, werden weitere Pseudoaktionen gefordert, die im besten Fall gut gemeint sind.

Strenge Kontrollen und höhere Strafen für die Transporteure, Meldeverpflichtungen für Tierärzte bei Verdacht auf Verstoß und vor allem derzeit auch eine Kontrolle angeblicher Tierschutz-Importgesellschaften. Bei 600€+ für jeden importierten Straßenhund mit fraglichem (gesundheitlichen) Hintergrund und einem Blick auf div. einschlägige Portale fragt man sich schon ...

Es gibt nur 2 vernünftige Wege: österreichisches Tierheim oder seriöser Verbandszüchter.

Ich persönlich warte, bis nach Corona die große „Problemhund“-Rücklaufschwemme in den Tierheimen beginnt und werde dann einem dieser Tiere ein zu Hause geben.

Flogerl
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Kaum zu glauben.

Aber wie dämlich muß man eigentlich sein, ein lebendiges Wesen über das Internet zu bestellen. Wie ein Hemd oder Socken. Kann ma da vielleicht sogar die Größe aussuchen. Zum Beispiel einmal Hund XL oder Katze M ?? Solche "Kunden" gehören meiner Ansicht nach aufs Schärfste bestraft ! Wo keine Kunden, können diese Tierquäler brausen gehn.