Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Borealis-Chef Stern "Neues Plastik sollte man teurer machen"

Alfred Stern schrieb maßgeblich den Erfolg des Kunststoff-Granulatherstellers Borealis mit. Der Steirer wird ab April als OMV-Vorstand die Umwandlung des Konzerns Richtung Petrochemie und Plastik-Recycling vorantreiben.

Alfred Stern
Alfred Stern © APA/Hans Klaus Techt
 

Wenn Sie im April den Chef-Sessel der Borealis gegen den des OMV-Vorstandes tauschen, packt Sie da ein bisschen die Wehmut?
ALFRED STERN: Es ist wie Yin und Yang. Ich freue ich mich sehr darauf, weil der Strategiewechsel bei der OMV eine große Chance ist. Es sind tolle Veränderungen, die wir dort antreiben können. Ich war seit 2008 bei der Borealis. Viel von dem, was wir heute sind, habe ich mit aufgebaut. 2014 haben wird das Thema Kunststoff-Recycling angefangen und in der letzten Phase noch sehr große Wachstumsprojekte gestartet.

Kommentare (3)
Kommentieren
petera
3
15
Lesenswert?

Und die Mehreinnahmen sollen nicht an den Plastikkonzern,

sondern für staatliche Umweltschutzmaßnahmen verwendet werden.

user10335
1
7
Lesenswert?

Auch Recycling ist eine Umweltschutzmaßnahme

Aber technisch sehr aufwendig und daher teurer als die Herstellung von neuem Plastik!

Carlo62
0
7
Lesenswert?

Der Borealis...

...als führenden Plastikrecykler Österreichs geht es darum, die produzierten Granulate besser verkaufen zu können. Wenn neues Plastik teurer wird (durch Steuern), wird der Einsatz von Sekundärrohstoffen attraktiver.