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Jahresbilanz 2020Letztes Jahr vor RLB-Fusion: Steirische Hypo steigerte Gewinn kräftig

Es ist die letzte eigenständige Bilanz nach 90 Jahren: Die steirische Landeshypo steigerte 2020 das EGT um fast 50 Prozent auf 35,9 Millionen Euro, Verschmelzung mit RLB im Laufe des Jahres.

Martin Gölles, Bernhard Türk
Martin Gölles, Bernhard Türk © Hypo Steiermark/ARTige Bilder, Hannes Loske
 

Die steirische Landes-Hypothekenbank AG, die im Laufe des Jahres mit ihrem Eigentümer RLB Steiermark verschmolzen wird, hat im letzten eigenständigen Geschäftsjahr 2020 reüssiert: Bei leicht gestiegener Bilanzsumme von 3,69 Milliarden Euro (2019: 3,62) wurde das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) deutlich auf rund 35,9 Millionen Euro (24,4 Millionen Euro) ausgebaut. Das teilte das Unternehmen am Freitag in der Früh mit. Die Vorbereitungen für die Fusion liefen plangemäß, hieß es.

Beim EGT erwirtschaftete man ein Plus von 47,7 Prozent auf 35,9 Millionen Euro, teilte Vorstandsdirektor Bernhard Türk mit. Der Nettozinsertrag stieg von 44,2 auf 49,7 Millionen Euro. Die Eigenmittelquote der Bank konnte ebenfalls von 13,88 auf 15,44 Prozent erhöht werden.

Das gesamte Ausleihungsvolumen der Hypo Steiermark ist im Jahr 2020 auf 2,95 Milliarden Euro (2019: 2,79 Milliarden Euro) deutlich angewachsen. Besonders gut entwickelt hätten sich 2020 die Immobilienprojektfinanzierungen und die Finanzierung von Wohnbaugenossenschaften. Da habe man sich in den vergangen Jahren vor allem im Ballungsraum Wien etabliert, so Vorstandsdirektor Bernhard Türk.

"Nahtloser Übergang gewährleistet"

Die Vorbereitungen für die Verschmelzung mit der RLB-Steiermark liefen plangemäß und sollten im Laufe des Jahres 2021 abgeschlossen sein, sagte Hypo-Generaldirektor Martin Gölles. In ihrem letzten vollen Geschäftsjahr vor der geplanten Verschmelzung sei es der Hypo gelungen, bei den wesentlichen Kennzahlen deutlich zuzulegen. Damit sei auch eine gute wirtschaftliche Basis für eine erfolgreiche Zusammenführung der beiden Banken gegeben.

Zu den Vorbereitungen für die Verschmelzung mit dem Eigentümer RLB Steiermark hieß es u.a., die Filialen in Schladming, Judenburg, Feldbach und Fürstenfeld seien per 1. Jänner 2021 an die jeweiligen regionalen Raiffeisenbanken verkauft worden. Derzeit fänden die Vorbereitungsarbeiten für die geordnete Überführung der Kunden zu Raiffeisen statt. Für das gesamte Personal - Stand Jahresende 2020 belief sich die Mitarbeiterzahl auf 185 (2019: 193) - sei ein nahtloser Übergang gewährleistet, sagte Gölles.

Kommentare (5)
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ChihuahuaWelpe56
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Das EGT steigern

bedeutet dass, dass sie MA entlassen haben?

Hanna33
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...Filialen verkauft...

...Wahnsinn - im Normalfall schließt eine Bankfiliale nach der anderen, aber in diesem Fall haben die örtlichen Raiffeisenbanken die jeweilige HYPO Filiale samt Personal GEKAUFT - (samt teurem HYPO Personal und wahrscheinlich faulen Krediten) - bitte wieso macht eine kleine Ortsraika so einen kaufmännischen Schwachsinn mit?

3856431SCHL
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HALBWISSEN......

schützt nicht vor Geschwätz und Wutschreiben.

Hanna33
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...siehe Firmenbuch

...jaja lieber 3856431SCHL geschwärzte Kaufverträge im Firmenbuch - das sagt alles - und wütend bin ich nicht - Geschwätz liegt mir fern - ich liebe FAKTEN und Wirtschaftsprüfberichte - LG HANNA

Hanna33
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das Ergebnis resultiert aus den ao. Erträgen - nicht weil die Bank so gut wirtschaftet

Auszug aus dem Finanzbericht 2020 - Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich signifikant gegenüber dem Vorjahr und erreichten einen Betrag von T€ 33.211 (T€ 25.699). Diese Steigerung ist vor allem auf realisierte Erträge aus der vorzeitigen Schließung von Deri- vaten sowie auf Erträge aus der Auflösung der Personal- rückstellung aus vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückzuführen. Daneben beinhaltet dieser Posten vor allem noch Kostenersätze von Unternehmen im Nichtbankenbereich und Erträge aus Leis- tungsverrechnungen im Konzern.