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Dividende bleibt gleichMayr-Melnhof mit Ertragsknick: Feste Pappe mit kleinem Eselsohr

Nach zukunftsträchtigen Mega-Übernahmen legt Mayr-Melnhof bei der Bilanz ein Corona-Zeugnis ab: 2020 verdiente der Kartonhersteller nicht so üppig wie sonst. Unter dem Strich bleiben 162 Millionen Euro Nettogewinn, fast minus 15 Prozent.

© Mayr-Melnhof
 

Mayr-Melnhof gehörte in den vergangenen Monaten zu den wenigen Unternehmen, die für besonders viele Schlagzeilen gesorgt hatten. Nach der Bekanntgabe der Großinvestition in Frohnleiten und den zwei spektakulären Übernahmen in Finnland und in Polen, die eine deutliche Verbreiterung der Produktpalette ermöglichen, liegt nun die Bilanz für 2020 vor. Und die hat einen Knick. Zwar keinen schlimmen, aber doch sichtbar: Bei einem praktisch stabilen Umsatz von 2,53 Milliarden Euro weist Europas größter Hersteller von Recyclingkarton weniger Gewinn (Jahresüberschuss) als 2019 aus. Das dürfte allerdings weniger auf echte Geschäftsrückgänge zurückzuführen sein als vielmehr auf eine Reihe von Eingriffen unter dem vor knapp einem Jahr angetretenen neuen Konzern-Chef Peter Oswald.

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