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Hardware-Teile zerstörtFast-Blackout: Hoher Schaden am Wiener Flughafen

Ganz spurlos ist der Fast-Blackout vor einer Woche an Österreich nicht vorbeigegangen. Der Wiener Flughafen verortet Kosten in sechsstelliger Höhe.

Symbolbild
Symbolbild © APA/ROBERT JAEGER
 

Das Beinahe-Blackout im europäischen Stromnetz vor zwei Wochen hat beim Flughafen Wien einen Schaden von mehreren hunderttausend Euro verursacht. Es seien Hunderte Hardware-Teile, die nach den extremen Frequenzschwankungen ersetzt werden müssen, sagte Vorstand Günther Ofner am Donnerstag.

Notstromversorgung funktionierte

Es schon öfters am Flughafen zu Stromausfällen gekommen. Für solche Fälle hat der Airportlaut Ofner Notstromaggregate mit einer Kapazität von zehn Megawatt. Die Notstromversorgung habe auch dieses Mal perfekt funktioniert und die kritischen Bereiche der Flughafen-Infrastruktur in Betrieb gehalten. Wenn aber auch dort Anlagen durch Frequenzabfälle zerstört werden, helfe auch der Notstrom nicht weiter, gab der Vorstand zu bedenken.

Am Freitag vor zwei Wochen war es im europäischen Hochspannungsstromnetz zu einer Störung gekommen. Die Frequenz fiel kurzzeitig um etwa 260 mHz auf 49,74 Hz ab. Es war nach Branchenangaben der bisher zweitschwerste Vorfall im europäischen Stromnetz, nach einer Großstörung am 4. November 2006, als zehn Millionen Haushalte in Westeuropa vom Stromnetz getrennt werden mussten. Bis zu einem wirklichen Blackout, also einem völligen Zusammenbruch der Stromversorgung, gibt es noch weitere Sicherheitsstufen.

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