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Agenda Austria"Der Freihandel bringt jedem Österreicher pro Jahr 1270 Euro"

Die Pandemie verstärkt die Tendenz zur internationalen Abschottung und spielt Globalisierungskritikern in die Hände. Genau davor warnt der liberale Thinktank Agenda Austria und legt in einer Untersuchung dar, wie Österreich vom Freihandel profitiert hat und wie abhängig das Land auch in Zukunft davon ist.

Anfang Dezember in Brüssel: Freihandelsgegner demonstrieren gegen das Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten © AFP
 

Mitte November unterzeichneten China und 14 asiatisch-pazifische Staaten das größte Freihandelsabkommen der Welt. Der Pakt deckt 30 Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes ab und wird es China erleichtern, seine Erzeugnisse in diesen Ländern zu vermarkten, während es für alle anderen Volkswirtschaften außerhalb des Abkommens, dazu zählt insbesondere Europa, schwieriger werden wird. Indes steuert Europa auf ein No-Deal-Szenario mit Großbritannien zu, mehr noch, es hat sich weitestgehend aus dem Wettlauf um Handelsabkommen und bessere Marktzugänge verabschiedet. Kürzel und Begriffe wie Ceta, TTIP und Mercosur sind emotional aufgeladen und lösen bei vielen Menschen Skepsis und Ablehnung aus; hier treffen sich linke Globalisierungskritiker und rechte Nationalisten.

Kommentare (6)
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hansi01
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1270 Euro

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Der Ederer 1000er hat sogar Zinsen abgeworfen.

petera
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Und andererseits gibt es

Lohndumping, Umweltzerstörung, Steuerflucht, Zerstörung von Sozialsystemen,...

Patriot
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Das ist mehr als der Ederer-1000er.

Und das jedes Jahr!
Da hat die Gitti damals nicht zu viel versprochen.

melahide
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Der

Tausender war ja damals noch in Schilling. Und dann schauen sie einmal, wie viel billiger zb telefonieren wurde? Wir hatten damals eine Telefonrechnung von knapp 700 Schilling im Monat. Heute zahl ich 10 Euro, damit komm ich durch :)

Balrog206
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Kannst

Dir ein Poster noch von ihr aufhängen ! Übrigens wie viel gut bezahlte Industrie Arbeitsplätze kostet uns das ganze ?

melahide
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Ein

Für und wieder. Natürlich ist es für exportorientierte Firmen besser, wenn es Freihandel gibt. Auch wenn es dann heißt, dass wir schwedische Möbel nutzen und österreichische in die USA exportiert werden