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Glasfaser-VollausbauKärnten zündet den "Internet-Turbo" in diesen 23 Gemeinden

Land und Bund investieren bis 2023 53 Millionen Euro in Glasfaserausbau, Private sollen 35 Millionen beisteuern. Rund 28.000 Haushalte und Firmen sollen profitieren.

Bei der Glasfaser-Offensive kommt der „UNItrencher“ von BIK und Straßenverwaltung zum Einsatz © KK
 

23 Kärntner Gemeinden werden bis Ende 2023 zu rund 80 bis 90 Prozent mit schnellem Glasfaser-Internet versorgt. Die sechs geplanten Projekte der 2018 gegründeten Landesgesellschaft Breitbandinitiative Kärnten (BIK) zielen auf sogenannte „weiße Flecken“ ab. Nur Täler und Dörfer, für die sich der Ausbau durch privatwirtschaftliche Telekomfirmen nicht lohnt, dürfen mit öffentlichen Mitteln an den Datenhighway angeschlossen werden.

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shaba88
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Kommentar

Das ist nichts weiter als Augenauswischerei.

qualtinger
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FTTH, FTTB, FTTC und das gute alte Kupferkabel

Unter dem Link https://www.inside-digital.de/ratgeber/glasfaser-internet-unterschiede-ftth-fttb-fttc gibt es eine gute Erklärung zu den Begriffen, die rund um den Glasfaserausbau verwendet werden. Der großspurig vermeldete Ausbau endet fast immer in einer alten Telefonleitung aus Kupfer, nur beim Neubau von Wohnanlagen hat man realistisch betrachtet halbwegs eine Chance auf einen FTTH- oder FTTB-Anschluss. .

gradnitz
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Konzeptlos und optimistisch!

Ich kann dir nur zustimmen. Leider ist der Ausbau in der technischen Ausführung sehr konzeptlos. Auch beim Breitbandausbau der in aller Munde ist gibt es wie in vielen Geschäftsfeldern, viele die für sich ein Geschäft daraus machen. Und dass wird den vielen Kunden die sich durch solche Artikel jetzt in ihrer Gemeinde in Hoffnung wiegen bis 2023 mit Glasfaser 100 Mbit oder mehr zu surfen, leider nicht helfen und sehr optimistisch dargestellt. Der ganze Ausbau und die Effektivität, aber vorallem die technische Ausführung ist noch stark verbesserungswürdig. Also hoffen wir, dass die Fördergelder so effektiv wie möglich und mit dem nötigen Knowhow für die Bürger eingesetzt werden. Und nicht durch unfähige Berater die es verstehen die ahnungslosen Geldgeverteiler nur aus Profitgier an falscher Stelle anzubringen. Also der Grundgedanke ist sehr gut, die evektive Umsetzung ist noch stark verbesserungswürdig.

merlin667
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Halbherziger Ausbau

Ich wohne in einer gemeinde, die schon länger ausgebaut wurde. Jedoch wurde nur genau zu einem größeren Arbeitgeber die Leitung gezogen, alle Häuser bzw Firmen entlang dieser Strecke haben FTTC Anschlüsse, der Rest schaut nach wie vor durch den Finger. Offiziell zählt die Gemeinde damit zu den bereits erschlossenen - jedoch ist's nur für ein begrenztes Klientel möglich. Ca 70% der Einwohner fallen um den besseren Anschluss um. Und ich wohne nichtmal irgendwo abseits, aber bin eben nicht auf der "Firmenstrecke". Homeoffice usw wäre mit meiner alten DSL Bandbreite nicht möglich gewesen (Leitungslänge 1.6km /6mbit down 768kbit Up). Als der FTTC Ausbau gemacht wurde sank meine DSL Bandbreite ;) jetzt mit LTE läuft's besser und schneller.