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290 ArbeitsplätzeInfineon: Standort Graz um 5700 Quadratmeter erweitert

Infineon baut den Standort Graz aus und erweitert die Flächen um 5700 Quadratmeter. In Graz arbeiten bereits 430 Mitarbeiter und 100 Studenten für den Chipkonzern.

Am Campus Metahof enstanden neue Arbeitsplätze für Infineon
Am Campus Metahof enstanden neue Arbeitsplätze für Infineon © Infineon
 

Infineon Austria hat seinen Standort in Graz baulich erweitert. Das Infineon Entwicklungszentrum hat mit Oktober die Räumlichkeiten im Metahof V in der Grazer Metahofgasse bezogen. Im neuen Gebäude ist Raum für 290 Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung und es biete hochmoderne Messtechnikflächen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Bisher war Infineon in Graz am Campus Metahof mit vier Gebäuden präsent. Nunmehr kamen rund 5.700 zusätzliche Quadratmeter Gebäudefläche hinzu. Rund 880 Quadratmeter davon werden als Messtechnikflächen genutzt. Infineon verfügt am Grazer Campus Metahof insgesamt über rund 13.500 Quadratmeter Büro- und Messtechnikflächen im Schloss Metahof, Metahof II, III, IV und V.

Sensor- und Sicherheitstechnologie

"Das neue Gebäude komplettiert den Campus Metahof und bietet uns Raum für zukünftiges Wachstum. Mit rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und etwa 100 Studentinnen und Studenten sind wir mittlerweile ein wesentlicher Player und interessanter Arbeitgeber für Fachkräfte am Technologiestandort Steiermark", hob Stefan Rohringer, Leiter des Infineon Entwicklungszentrums Graz, hervor. Errichtet wurde das Gebäude von der Bauwerk Projektentwicklung GmbH, Infineon ist Mieter des ersten, soeben fertiggestellten Bauabschnitts.

In der steirischen Landeshauptstadt befindet sich einer der größten Standorte für Forschung und Entwicklung sowie das globale Kompetenzzentrum für Kontaktlos,- Sicherheits- und Sensoranwendungen des Infineon-Konzerns. Im neuen Gebäudekomplex beschäftigen sich die Entwickler hauptsächlich mit innovativen Lösungen für den Automobil-und Consumermarkt. Die Entwicklung von Reifendruck-Sensoren oder Radarsensoren für das automatisierte und autonome Fahren zählen ebenso dazu wie 3D-Bildsensorchips, die vom Fahrzeug aus die Umgebung erkennen.

Zudem arbeitet man an Silizium-Mikrofonen, die etwa als In-Ear-Ohrhörer oder auch in Smartphones eingebaut werden sollen. "Die in Graz entwickelten zukunftsweisenden Technologien sind weltweit in vielen Anwendungen des täglichen Lebens wie Fahrzeugen, Smartphones, Bezahlkarten oder Reisepässen hochgefragt", versicherte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Austria.

Jubiläum

Die Fertigstellung der Erweiterung am Standort Graz fällt in das Jubiläumsjahr von Infineon Austria: Gefeiert werden 50 Jahre Infineon in Österreich, da die Produktion am 1. Oktober 1970 am Standort Villach startete. Das Infineon Entwicklungszentrum Graz wurde 1998 gegründet und befindet sich seit dieser Zeit am Standort Metahof.

Die Infineon Technologies Austria AG ist eine Tochter der Infineon Technologies AG. Mit rund 4.600 Beschäftigten (mehr als 1.970 in Forschung und Entwicklung) erzielte das Unternehmen mit der Zentrale in Villach und Niederlassungen in Graz, Klagenfurt, Linz und Wien im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 3,1 Mrd. Euro. Der Forschungsaufwand lag 2019 laut Angaben des Unternehmens bei 525 Millionen Euro.

 

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