Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Superschnelles InternetGrazer Glasfasernetz: Der Anschluss ins Nichts

Richtig schnell, superschnell, ultraschnell – die Internetanbieter dieses Landes übertrumpfen sich gegenseitig mit Superlativen. Gemeint ist das Glasfaserinternet, das Up- und Downloadraten in neue Sphären hebt. Das Problem in Graz: Nur Wenigen ist die Nutzung vorbehalten.

Optisches Glasfaserkabel
Das Grazer Glasfasernetz, exklusiv für Unternehmer © (c) Thomas Söllner - stock.adobe.com (Thomas Soellner fotodesign)
 

Es gleicht einem Schildbürgerstreich: Das zweitgrößte städtische Glasfasernetz der Republik ist für die meisten Grazer nicht zu verwenden. Das liegt zum einen daran, dass der Betreiber "Citycom", eine Tochter der Holding Graz, nur Tarife für Firmenkunden anbietet. Ihr einziger Partner für Privatkunden ist der Multimedia-Provider "Innonet". Dieser darf wiederum aufgrund einer Richtlinie von Citycom keine schnellen Privatkundentarife verkaufen. Aber alles der Reihe nach.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

robert123456789
1
3
Lesenswert?

Und was sagt die Politik dazu?

Standort stärken?
Kleinunternehmer zahlen eh immer drauf.

nasowasaberauch
0
2
Lesenswert?

Reinste Farce!

In Taiwan gibt es einen Anteil von über 80% Glasfaser Anschlüssen.
In Österreich so viel ich weiß unter 3%!

Und wieder ist's ein defacto Monopolist der der Innovation im Weg steht.

Es ist zum Heulen!

Da werden Förderungen für jeden Schwachsinn verbraten, aber für Kommunikationsinfrastruktur?

egubg
1
9
Lesenswert?

Infrastruktur!

Dazu gehört das Festnetz - Telelkomuniktationsnetz und dazu auch das Glasfasernetz. Dies Glasfaser- Infrastruktur sollte der Staat ausbauen bzw. ein staatliches überregionales Unternehmen und den privaten Anbietern gegen Gebühr zur Verfügung stellen. Ähnlich einer Schieneninfrastruktur oder Autobahn, die ebenfalls ein jeder nach Bedarf und Gebühr benützen kann.
War einst eine Hauptaufgabe des Staates und wurde unter Schüssel aufgegeben, - leider.
Dadurch würde sich auch die Ausreden warum wo, was nicht funktioniert erübrigen und es wären techn. und rechtliche Bedingungen für den Betrieb ebenfalls erfüllt.