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Schrott24Grazer Firma verschrottet Teile von stillgelegtem Atomkraftwerk

Der Rechtsstreit um das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich im Bundesland Rheinland-Pfalz dauerte Jahre - der Meiler verschlang Milliarden von Euro und war schließlich nur 30 Monate lang in Betrieb. Nun kaufte der Grazer Online-Schrotthändler Schrott24 1500 Tonnen Altmetall des stillgelegten AKW, um Stahl und Kupfer für das Recycling aufzubereiten.

Alexander Schlick von Schrott24 mit dem Generator des abgerissenen AKW Mülheim-Kärlich © Schrott24
 

Nur 30 Monate - vom 1. März 1986 bis 9. September 1988 - war das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich im Raum Koblenz (Bundesland Rheinland-Pfalz im Südwesten Deutschlands) in Betrieb und musste dann vom Netz genommen werden. Der Bau des Atommeilers war vom ersten Tag an umstritten, unter anderem, weil er sich in einem leicht erdbebengefährdeten Gebiet befand. Am Ende setzten sich die Gegner durch. Fehler im Genehmigungsverfahren führten zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes 1988, infolgedessen das AKW abgeschaltet wurde. 1998 bestätigte ein letztinstanzliches Urteil das endgültige Aus.

Kommentare (1)

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calcit
1
9
Lesenswert?

Herr Schlick, nur einen Rat...

...wenn Sie sich auf einem Schrottplatz bewegen oder auf einer Baustelle, in der Nähe eines Kranes, ein Helm, Sicherheitsschuhe und Warnbekleidung wären nicht schlecht... wäre ein gutes Beispiel...