"Erstmals in meinen 18 Jahren in der Landesgeschäftsführung“, erzählt der steirische AMS-Chef Karl-Heinz Snobe, bereite ihm „die eigene Organisation Sorgen“. Der Grund: Die Bearbeitung von Arbeitslosenanträgen und Kurzarbeit. Beim AMS Steiermark wurde für die Kurzarbeit aus bestehendem Personal eine 40 Kopf starke Sondereinheit ins Leben gerufen. Beide Maßnahmen zusammen würden außerordentlich viel Personal binden. Zudem seien die Rahmenbedingungen belastend. Durch die Abstandsregeln würden etwa zurzeit weniger Menschen in den Geschäftsstellen und mehr Leute telefonisch betreut. Dies brauche aber „doppelt so viel Zeit“, die Kontaktaufnahme gestalte sich häufig sehr kompliziert.