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Hohe BelastungAMS-Mitarbeiter unter Druck: Erste Ausfälle in der Steiermark

Bearbeitung von Arbeitslosenanträgen und Kurzarbeit sorgen für Überlastung. Steirischer AMS-Chef Snobe spricht von „dramatischen Umständen“. Forderung nach mehr Personal erneuert.

© AMS/(c) Robert Frankl
 

"Erstmals in meinen 18 Jahren in der Landesgeschäftsführung“, erzählt der steirische AMS-Chef Karl-Heinz Snobe, bereite ihm „die eigene Organisation Sorgen“. Der Grund: Die Bearbeitung von Arbeitslosenanträgen und Kurzarbeit. Beim AMS Steiermark wurde für die Kurzarbeit aus bestehendem Personal eine 40 Kopf starke Sondereinheit ins Leben gerufen. Beide Maßnahmen zusammen würden außerordentlich viel Personal binden. Zudem seien die Rahmenbedingungen belastend. Durch die Abstandsregeln würden etwa zurzeit weniger Menschen in den Geschäftsstellen und mehr Leute telefonisch betreut. Dies brauche aber „doppelt so viel Zeit“, die Kontaktaufnahme gestalte sich häufig sehr kompliziert.

Kommentare (9)
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Mockingjay1
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Habe nur positive Erfahrungen!

Mein Sohn, der kurze Zeit arbeitslos war, wurde von den AMS MitarbeiterInnen top betreut! Allerdings war es auch klar definiert, dass er selbst aktiv bleiben muss, sich auch selbst engagieren und kümmern muss. Ich kann nichts Negatives sagen, im Gegenteil: sehr kompetente Leute, die sich - im Fall meines Sohnes - wirklich einsetzten...

zweigerl
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Die arbeitslosen Arbeitslosenprofiteure

Im Prinzip wäre die Vollbeschäftigung outside des AMS inside dessen Ende. Denn wer braucht dann noch diese Distributionsagentur? Eine staatliche Einrichtung, die arbeitsmäßig davon profitiert, dass es Arbeitslose gibt, die sie "vermitteln" kann, sollte in der Frage der Stellenreduktion sensibler argumentieren. Denn grundsätzlich gilt: Je weniger das AMS zu tun hat, desto besser für die Gesellschaft.

scionescio
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Ist gut nachvollziehbar: wenn man weiß, wie intensiv bisher gearbeitet wurde, ist natürlich plötzlich ein normaler Arbeitstag, wie ihn Hunderttausende außerhalb dieses geschützten Bereichs täglich bewältigen müssen, schon eine gewaltige Herausforderung ...

... wenn man es einfach nicht gewohnt ist, kann man natürlich nicht so schnell von Standby auf Vollgas umschalten - aber mit zusätzlichen 652 Stellen wird es eh bald wieder beschaulich zugehen ... schade, dass es für die Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft auch nicht so einfach funktioniert ....

Willi128
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Und dann drohen

die "armen" - "überarbeiteten" - "unkündbaren" - AMS Mitarbeiter noch mit Streik. Da werden sich die über 400.000 Arbeitslosen aber "freuen". Wenn ein AMS Mitarbeiter meint zu viel arbeiten zu müssen, bleibt ihm ja immer noch die Möglichkeit zu kündigen und sich eine leichtere Arbeit zu suchen. Sensibilität ist anscheinend den AMS Betriebsräten fremd.

fubosch
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Nix mehr mit Tratschen und Kaffeetrinken

Jetzt wissen die auch einmal was Arbeiten bedeutet.

steirischemitzi
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Hoffentlich...

sans nie auf Arbeitslosengeld angwiesen!

Guccighost
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das gibts

heute nimmer so

chris14
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@fubosch

Ich bin NICHT beim AMS angestellt! Aber so eine Anschuldigung finde ich schon sehr bedenklich! Sie kenne wahrscheinlich niemanden der beim AMS beschäftigt ist, trotzdem behaupten Sie das die nix arbeiten.

fubosch
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Ams

Doch meine Frau habens trotz Termin warten lassen, weils noch private Dinge besprechen mussten. War bis in den Warteraum zu höhren.