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Trotz MillionenspritzeBooking.com streicht weltweit mehr als 4000 Jobs

Das Coronavirus habe die Tourismusindustrie verwüstet, begründet die Buchungsplattform Booking.com drastische Einschnitte. Weltweit müssten rund 25 Prozent der weltweit 17.500 Mitarbeiter gehen, kündigt das Unternehmen an. Vom niederländischen Staat hatte es kürzlich noch 61 Millionen Euro an Hilfe bekommen.

Drastische Sparmaßnahmen bei Booking.com © georgejmclittle - stock.adobe.co
 

Das Buchungsportal booking.com streicht weltweit tausende Stellen. Bis zu 25 Prozent der insgesamt 17.500 Mitarbeiter müssten wahrscheinlich gehen (das wären 4375 Beschäftigte), teilte das in Amsterdam ansässige Unternehmen am Dienstag mit. "Das Coronavirus hat die Tourismusindustrie verwüstet und wir spüren die Folgen", erklärte booking.com zur Begründung. Das Reisevolumen sei nach wie vor niedrig.

Eine genaue Zahl der zu streichenden Stellen wollte das Unternehmen zunächst nicht nennen, Einzelheiten würden sich in den kommenden Wochen und Monaten klären. Booking.com habe "viel getan, um so viele Jobs wie möglich zu retten", erklärte das Portal. Doch nun "müssen wir unsere Organisation umstrukturieren, um unseren Erwartungen an die Zukunft des Reisens zu entsprechen".

Auch die Konkurrenten wie Airbnb und TripAdvisor haben bereits jeweils rund ein Viertel der Stellen gestrichen. Booking.com hatte im April staatliche Hilfe gefordert und erhielt im Mai vom niederländischen Staat rund 61 Millionen Euro. Das Unternehmen war damit der drittgrößte Hilfsempfänger nach der Airline KLM und der Bahn, wie die Nachrichtenagentur ANP berichtete.

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