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Post und HandelNeue Initiative für mehr Greißler am Land

Handelsverband, Post und Landwirtschaftsministerium haben 100 Gemeinden identifiziert, die Potenzial für einen Greißler hätten. Interessierte werden aktiv unterstützt.

Post und Lebensmittelhandel lassen sich gut kombinieren (Archivbild)
Post und Lebensmittelhandel lassen sich gut kombinieren (Archivbild) © Jürgen Fuchs
 

Das Landwirtschaftsministerium, die Post, zahlreiche Handelsbetriebe, Interessensvertreter und der Gemeindebund haben ein neues "Landpaket" vorgestellt. Das Ziel: In Gemeinden, die keinen Nahversorger haben, sollen Selbstständige dabei unterstützt werden, ein Geschäft zu eröffnen. Dieses Paket könnte laut Post-Chef Georg Pölzl in hundert Gebieten bundesweit umgesetzt werden.

Kommentare (16)

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melahide
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Was mir

gefallen würde wäre eine Art „Einkaufsgenossenschaft“ - und selbständige Kaufleute, „Frachisenehmer“ wie man auf Neudeutsch sagt - die eben zum größten Teil a) regionale Produkte von Bauern und b) vom heimischen Produzenten verkaufen. Das eben in Kombi mit der Post. So etwas könnte sehr wohl eine regionale Wertschöpfungskette bilden. Ich würde dann sogar für diese Kaufleute die Möglichkeit bieten, 1-2 Langzeitarbeitslose zu beschäftigen damit diese auch in die Arbeitswelt zurück kommen.

Ein regionaler Zustellservice wäre dann natürlich auch toll. Ob der regionale Bäcker oder Fleischer, falls vorhanden, eine „Shop in Shop“ Konstellation wünscht würde man im Einzelfall sehen.

Würde heißen - für regionale Bauern wäre es ein ganzjähriger Bauernmarkt, andere Produkte aus Österreich kämen auch zum Zug, der Rest würde zugekauft werden... wenn jemand eine Banane oder so möchte ...

bluebellwoods
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Eine gute Idee

aber schwer umsetzbar, da sich den enormen Aufwand niemand antut für das was unterm Strich rauskommt.

Hausverstand100
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Oje, da gäbe es aber viel mehr zu tun...

Als erstes müsste wohl die Macht der großen Konzerne gebrochen werden, Rewe und Spar sind mittlerweile mit der Lebensmittelindustrie so verbandelt, dass für einen kleinen einfach nix mehr übrig bleibt.
Kleine private Spar oder Adeg Kaufleute kämpfen ja jetzt schon oft ums Überleben, müssen die Aktionen der Ketten mitmachen, wo wenig bis gar nichts überbleibt.
Die Masse an sinnlosen Produkten tut ein übriges, Aussage eines Interspar-Marktleiters:" Wenn ich 80% der Artikel nicht hätte, würde ich maximal ein Viertel Umsatz einbüßen..."
Der Weg zurück zum kleineren, dezentralen, regionalen, wäre ja der richtige, aber wer - auch von den Konsumenten - geht ihn mit?

07ran
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Die Marktführer und die lokale

Politik haben sich redlich bemüht, die Handelsriesen in unzähligen Einkaufszentren anzusiedeln.

Jetzt braucht man Ideen, um die leeren Stadtkerne zu beleben. Die Lebensmittel werden ja eh per Onlinebestellung aufs Land geliefert. Dafür zahlt man gerne, aber dem Geißler nicht ein paar Cent mehr.

Trieblhe
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Jeder einzelne

Konsument hat jeden Tag aufs neue es in der Hand...

Balrog206
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Unser

Bgm posaunte auch ganz stolz, wir bekommen einen Spar und Hofer ! Bravvvooo ! Meisterleistung !

melahide
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Natürlich wäre das wichtig

Wenn man Trafik, Post und Lebensmittel hätte. Aber um das Angebot abzugrenzen wäre ein Verkauf regionaler Waren vielleicht sinnvoll?

Vor langer Zeit hat die Politik entschieden, Großkonzerne mit dem Lebensmittelhandel zu betrauen. Der Konsument ist da natürlich hin. Greissler, Bäcker, Fleischer waren Geschichte! Jetzt haben wir die Situation dass es zwei „normale“ Ketten und zwei Discounter gibt. Die beziehen den größten Teil der Ware aus dem Ausland, vieles davon hoch verarbeitet und von 8 Konzernen. Gemüse kommt zum größten Teil von der LGV/Blumauer aus dem Glashaus ohne jemals Erde gesehen zu haben!

Also: Baustopp für Supermärkte?

Zwiepack
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Wir leben nicht in einer Planwirtschaft

Deswegen hat auch nicht die Politik entschieden, sondern der freie Markt.

Baustopp für Supermarkte am Kreisverkehr statt im Ortszentrum - ja natürlich!

Edlwer
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Baustopp für Supermärkte ...

ist ein gutes Thema!
Aber wer soll das durchsetzten! Die Baupolizei dafür ist der Bürgermeister, und der Gemeinderat, und das sitzen genau die zusammen die dafon Profitieren, vom Grundverkauf, von den Unternehmen, ....
Under Bürgermeister kommentiert das dann unter dem Titel: Arbeitsplätze in der Region, Einnahmen für die Gemeinde!
Gemeint sind aber oft Schlecht Bezahlte Arbeitsplätze (natürlich nur wenn man es mit den reellen Arbeitsstunden gegenrechnet, nicht mit den aufgezeichneten) oder Teilzeitjobs.
Und wieviel von der Ware wirklich gebraucht wird sieht man später in den Abfalltonnen der Märkte (sind nicht umsonst mittlerweile eingezäunt zund zugesperrt) oder der der Kunden (da siehts keiner!).

melahide
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Vor

25-30 Jahren war es ein Höhepunkt erreicht. Wir hatten im Dorf damals 4 Greissler, 2 Bäcker, 2 Fleischer, Schuhgeschäft, Drogerie. Die Leute sind mit dem Auto aber in die nächstgrößere Stadt gefahren zum Einkaufszentrum, zu Hofer, zu Spar, zum Billigschuhhändler. So die richtige „ihr seid zu teuer, euch zeig ich es“ Mentalität. Nur wenn der örtliche Sportverein oder so Sponsoren brauchte ging man zum örtlichen Kaufmann!

notokey
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Der Zug...

... ist schon vor langer Zeit abgefahren! Viel Glück bei der Suche!

Edlwer
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Billa und Spar...

werden dann zufällig Lockangebote mit s.g. Eigenmarken fahren, und dann schau ma mal, was dann für den kleinen Greissler übrigbleibt!
Statt uns mit Maskenpflicht überall zu beglücken, auch in Geschäften wo der Mindestabstand kein Problem ist, solle die Regierungsspitze lieber überlegen, wie man dem Discount mit Eigenmarken, Importprodukten und Saisonfremden Lebensmitteln eindämmt.
Dann kann man überlegen wie man wieder Greissler motivieren kann, wenn die Kostengleichheit für alle gleich ähnlich!

bluebellwoods
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Naja...

Zuerst lässt man einen nach den anderen Greißler zusperren, nun kommt man drauf, dass das doch keine so gute Idee war??
Die Wahrscheinlichkeit Leute zu finden, die sich mit einem kleinen Lebensmittelgeschäft in frequenzschwachen Regionen ansiedeln wollen ist wohl eher gering.

Balrog206
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So

Viel kann man gar nicht fördern das dies rentabel betrieben werden kann ! Zu wenig Nachfrage dann zu kleines Sortiment und die verwöhnten Kunden bleiben immer mehr aus , Max der Liter Milch der vergessen wurde wird dort gekauft !

mobile49
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sehr gut

das würde auch den "einkaufstourismus" etwas einbremsen und die ortskerne beleben.

Balrog206
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Wünsche

Viel Erfolg !!!