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Vorarlberg an der SpitzeKärnten und Burgenland als Schlusslichter bei neu zugelassenen E-Autos

Prozentuell werden zurzeit nirgendwo so viele E-Autos zugelassen wie in Oberösterreich und Vorarlberg. Kärnten liegt mit knapp 3 Prozent der neu zugelassenen Pkw am Österreich-Ende.

E-Autos machen weiter nur einen sehr geringen Teil der neu zugelassenen Pkw aus
E-Autos machen weiter nur einen sehr geringen Teil der neu zugelassenen Pkw aus © jozsitoeroe - stock.adobe.com
 

Vorarlberg und Oberösterreich sind die E-Auto-Spitzenreiter. Sechs Prozent der im ersten Halbjahr 2020 im Ländle neu zugelassenen Pkw fahren nur mit Strom, so der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag. In Oberösterreich sind es 5 Prozent, gefolgt von Salzburg und Niederösterreich (mehr als 4 Prozent), Wien, Steiermark und Tirol (je 3,8 Prozent) sowie Kärnten und Burgenland (mehr als 3 Prozent).

Der Österreichschnitt lag bei 4,3 Prozent, insgesamt waren es 4805 E-Pkw. Der VCÖ forderte wieder einmal die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel, auf den die Mineralölsteuer um 8,5 Cent pro Liter niedriger ist als auf Eurosuper.

"Die Klimaziele sind nur erreichbar, wenn so wie bei Heizungen auch im Verkehrsbereich der Ausstieg aus Erdöl beschleunigt wird", so VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Für E-Autos gibt es Förderungen und Steuerbegünstigungen, deren Wirkung aber laut VCÖ ausgereizt ist.

Kommentare (10)

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Engelchen
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Mittlerweile gibt es

schon genug Studien welch belegen dass E-Autos in ökologischer Sicht keine Alternative zu Verbrennunsmotoren sind! Warum wird es immer noch so forciert statt weitere Alternativen zu fördern? Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Lamax2
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E-Autos-Flop

E- Mobilität ist eine Sackgasse der Sonderklasse. Einige Politiker wissen es eh schon, aber sie können momentan nicht aus dieser "Klima-Falle" raus. Ein Umwelt-neutraler Sprit wird hoffentlich die Zwickmühle beenden.

mankale
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gratulation an die burgenländer und kärntner

sie sind nicht auf die werbeschmähs hineingefallen.
bei den anderen ist heulen und zähneknirschen angesagt, wenn die akkus ausztauschen sind :-).

scionescio
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@mankale: es reicht schon der permanente Stress, wenn man sich immer ausrechnen muss, wie schnell man gerade noch fahren darf, damit man nach Hause/zur nächsten Ladesäule kommt ...

... und dann weiß man nicht, ob die gerade frei ist oder ob zur langen Ladezeit noch eine lange wartezeit dazukommt.
Einsteigen und wohin fahren kannst du vergessen - jede längere Fahrt muss sorgfältig geplant werden, damit es sich zeitlich bzw. überhaupt ausgeht ... glaub mir, es gibt einen Grund, warum die Rate an BEV-Fahrern, die sich nach dem ersten Auto wieder ein BEV antun, sehr gering ist (unter 20% bei denjenigen, die sonst keinen zusätzlichen Diesel oder Benziner haben!)

Willi128
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Arme VCÖ Experten,

die anscheinend nur Steuererhöhungen als Maßnahme gegen den Ausstieg aus dem Erdöl sehen. Vielleicht ziehen diese "Fachleute" auch einmal in Erwägung, dass es auch in Österreich Leute mit geringerem Einkommen gibt, die sich teure Alternativanschaffungen (z.B. E-Autos, Umstieg auf Pellets Heizung etc.) nicht leisten können. Immer nur den "bösen" Autofahrern mit Steuerhöhungen zu drohen, ändert das Klima auch nicht nachhaltig.

scionescio
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@Willi128: das Expertentum würde ich stark in Zweifel ziehen - der VCÖ ist ein reiner Lobbyistenverein und das Team besteht hauptsächlich aus Fundraisern und Marketingleuten ... einschlägigen fachlichen Background wirst du da vergeblich suchen!

Wer es nicht glaubt, braucht nur auf der VCÖ Homepage nachzuschauen - es ist eine Schande für unsere Medienlandschaft, dass so eine Truppe regelmäßig Schlagzeilen bekommt!

hbratschi
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über...

...kärntner und burgenländer wird immer gwitzelt. aber wie man sieht, sind sie gescheitert als man glaubt...👍😊

Mezgolits
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"Die Klimaziele sind nur erreichbar, wenn so wie bei Heizungen

auch im Verkehrsbereich der Ausstieg aus Erdöl beschleunigt wird", so
VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. - Vielen Dank - ich meine: Ein Luxus-E-KFZ
hat einen 100 kW/h Akku und fährt 500 km = 20 kW/h/100 km mit 3 t Gesg.
100 kg Kohle bringt 1.000 kW/h thermisch - die Verluste für die Umwand-
lungen in Dampf + mechanisch + elektrisch + chemisch + elektrisch +
mechanisch = an die Antriebsräder = 1.000 kW/h - 80 % = 200 kW/h =
100 kg Kohle/1.000 km: Ein D-KFZ = 50 l Diesel/1.000 km. Erfinder M.

Horstreinhard
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Ich fordere die Aufhebung der Benachteiligung von Benzin!

Die Steuer auf Benzin sollte auf sie von Diesel abgesenkt werden!

tannenbaum
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Sind

die Burgenländer also doch nicht so naiv wie immer behautet!