Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Coronakrise83 Millionäre fordern höhere Steuern für Wiederaufbau

"Dauerhaft höherer Steuern für die reichsten Menschen auf diesem Planeten." Das fordern nun – einige der reichsten Menschen auf diesem Planeten.

© Sergey Nivens - stock.adobe.com
 

83 Millionäre aus sieben Ländern setzen sich für höhere Steuern für Superreiche ein, um den gesellschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie zu finanzieren. Die durch die Pandemie verursachten Probleme "lassen sich nicht durch Wohltätigkeit lösen, egal wie generös sie auch sein mag", heißt es in einem am Montag von Oxfam und anderen Hilfsorganisationen verbreiteten offenen Brief.

Erforderlich zur Finanzierung des Wiederaufbaus seien "dauerhaft höherer Steuern für die reichsten Menschen auf diesem Planeten, für Menschen wie uns".

Der Brief erscheint im Vorfeld des Treffens der G20-Finanzminister und des EU-Gipfels, die Ende dieser Woche stattfinden. "Millionen Menschen werden ihre Arbeit verlieren, einige davon dauerhaft", warnen die Unterzeichner. Durch die steuerliche Belastung der Superreichen sei es "möglich, unsere Gesundheitssysteme, Schulen und soziale Sicherheit adäquat zu finanzieren".

Prominente Unterzeichner des offenen Briefes sind die deutsche Start-up-Investorin und Philanthropin Mariana Bozesan, der Gründer der Warehouse Group, der Neuseeländer Stephen Tindall, der britische Drehbuchautor und Regisseur Richard Curtis, die US-Filmemacherin Abigail Disney und der Mitgründer der US-Eismarke Ben & Jerry's, Jerry Greenfield. Österreicher sind keine darunter. Die Unterzeichner-Gruppe nennt sich "Millionaires for Humanity".

Kommentare (7)

Kommentieren
Lodengrün
2
11
Lesenswert?

Die reichsten Leute

dieses Planeten wie Buffett, Gates, Soros, ... wissen das sie der Welt etwas zurück geben müssen und tun es auch. Nur diejenigen die noch nicht genug auf der Kante haben, obwohl sie es gar nicht mehr verbrauchen können, tun es nicht.

f235d9e18b64147ca1ee66f827143655
23
4
Lesenswert?

Nur die -mit Verlaub- dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selbst

Es steht denen ja frei zu spenden, soviel und wofür sie wollen. Meinetwegen soll die Regierung ein eigenes Konto für diese Spender einrichten.
Verkehrte Welt, daß mittlerweile ohne Zwang anscheinend gar nichts mehr zu gehen scheint.

joe1406
26
8
Lesenswert?

Verstehe die Aufregung nicht

Millionären steht es ja sowieso frei zu spenden. Eh sinnvoller - dann haben sie auch Kontrolle was mit dem Geld passiert. Wofür Steuergeld verpulvert wird kann sowiese niemand kontrollieren. Also nicht Steuern erhöhen sondern eine Pflichtspende einführen!

Zwiepack
3
12
Lesenswert?

Von demokratischer Kontrolle halten Sie nicht viel,

von Demokratie vermutlich auch nicht, oder?

walter5657
1
61
Lesenswert?

In Österreich

könnte man ja die Stiftungen abschaffen, da wäre sicher genug an Steuern vorhanden

dude
1
18
Lesenswert?

Ich gebe Ihnen vollkommen recht, Walter!

Dies wäre ein erster wichtiger Schritt!
Die Problematik sehe ich allerdings, dass dann alle österreichischen Stifter ihre Stiftungen nach Liechtenstein, in die Schweiz oder nach Luxembourg verlegen.
Umso wichtiger wäre ein europäischer Schulterschluss zu diesem Thema! Der ist aber - wie man aus der Vergangenheit weiß - nicht so leicht zustandezubringen.
Weitaus effizienter wäre ein globaler Schulterschuss, um Geldwäsche und Steuervermeidung zu reduzieren.
Aber dies ist ein naiver Wunschtraum... Ich weiß...

tomtitan
0
24
Lesenswert?

Der beste Vorschlag

ever.