Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

WK-Präsident Harald MahrerKürzer arbeiten? "Das ist in Österreich denkunmöglich"

Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer im Interview über Pläne gegen die Krise. Den Vorschlag einer Arbeitszeitverkürzung sieht er als „alte Idee zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt“.

PG WIRTSCHAFTSKAMMER OeSTERREICH (WKOe): MAHRER
Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Welche große Lehre kann man derzeit schon aus der Krise ziehen?
HARALD MAHRER: Bedrohungsszenarien sind ernst zu nehmen. Die Möglichkeit großer Naturkatastrophen oder Blackouts. Dafür braucht es Vorsorgepläne, inklusive strategischer Lagerbestände. Es kann nicht alles rein dem Spardruck unterworfen sein. Das bedeutet mehr Made in Europe. Für uns eine gigantische Chance.

Kommentare (89)

Kommentieren
pwebhofer
1
9
Lesenswert?

Alles ist super.

Ein bisschen gar dünn das Interview. Liest sich wie ein billiger Werbetext. Ohne Substanz. Leitl war da eine andere Liga.

tannenbaum
8
41
Lesenswert?

Angeblich

wird zur Zeit so viel gepfuscht wie noch nie! Heißt das, dass viele Unternehmer ohne Rechnung arbeiten und nebenbei die Mitarbeiter in Kurzarbeit gemeldet haben? Es gilt die Unschuldsvermutung!

hfg
0
40
Lesenswert?

Leider werden

ZB. Die Kurzarbeit von den Betrieben von einer steigenden Anzahl der Bezieher missbraucht - auch diese Maßnahme wirkt sich schon bremsend auf die Ergebnisse aus. Zuviele Branchen und Betriebe „sanieren“ sich auf Kosten der Allgemeinheit. Viele nicht überlebensfähige Betriebe werden dadurch auch vom Steuerzahler unnötig am Leben gehalten. Ich meine nicht nur die tatsächlichen Betrugsfälle. Das Instrument der Kurzarbeit ist doch viel zu weit gestreut.

VH7F
8
19
Lesenswert?

Keine övp Alleinregierung, kein Eigenkapital?

Seit 1986 fast durchgehend in der Regierung und in der Zeit nur viel heiße Luft produziert? Beim Geld aus der Tasche der Unternehmer ziehen, auch immer mit dabei. Wer hat euch verraten? Sozialdemokraten. Immer mit dabei? Volkspartei! 😉

VH7F
5
43
Lesenswert?

Denkunmöglich?

So ein Wort sollte ein Kammerpräsident aus seinem Wortschatz streichen. Gerade in solchen Positionen sollte alles evaluiert werden!

melahide
5
34
Lesenswert?

Es werden

in den nächsten Jahren durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz aber auch „Gewinnoptimierung“ viele Tausende Jobs wegfallen. In den technischen Berufen wird man ohne Uni-Abschluss nicht arbeiten können. In den verbleibenden „klassischen“ Berufen wie der Pflege werden viele nicht arbeiten wollen bzw. bei körperlich anstrengenden auch nicht arbeiten können.

Das Steuersystem muss schleunigst auf Vermögen-, Finanz und Kapitalsteuern umgestellt werden und Arbeit massiv entlastet. Auch am Grundeinkommen führt kein Weg vorbei. Ob es bedingungslos sein soll ... da bin ich mir noch nicht sicher!

helmutmayr
6
48
Lesenswert?

Für Mahrer

ist es schwer vorstellbar, dass wenn der Produktionsfaktor menschliche Arbeit massiv abnimmt weil durch KI und Maschinen ersetzt, dieser nicht mehr der zentrale Anknüpfungspunkt für die Massensteuern sein kann. Es muss mittelfristig ein neues Besteuerungs- und Arbeitszeitmodell geben.
Aber auch Kaiser Franz Josef meinte, die Rossknödel in der Wiener Innenstadt wären das unlösbare Problem der Zukunft. Konservative irren öfter als Visionäre.
So nebenbei: die besten Finanzminister für die Unternehmer waren immer Rot. Z.B. Lacina. Abschaffung der Vermögenssteuer !
Gott und die Wähler behütet uns vor einer schwarzen Alleinregierung.

satiricus
0
12
Lesenswert?

Der hat nicht nur die Vermögenssteuer abgeschafft, sondern....

.... auch noch die Gewerbesteuer.

herwig67
12
54
Lesenswert?

Mahrer

Nein Danke - ein Yuppie; passt zu Kurz, Blümel und Co....jedenfalls nicht gut für Österreich

lieschenmueller
6
47
Lesenswert?

"Denkunmöglich"

ist ein absurdes Wort!

pesosope
29
15
Lesenswert?

Manchmal verstehe ich, warum die (selbstgerechte) Sozialpolitik sich immer weiter im Sinkflug befindet

Wenn man hier so die Kommentare liest, dann zweifelt man wirklich an der geistigen Fähigkeit des Rechnen im Land.
Was glauben die Roten Genossen, wie so ein System - weniger Arbeiten für mehr Gehalt - funktionieren kann. Irgendwer muss das ja auch bezahlen und der Arbeitgeber ist es aber mit Sicherheit nicht. Warum sollte ein Arbeitgeber denn für weniger Leistung gleich viel (eigentlich ja mehr) Lohn zahlen, welche sinnvolle Begründung gibt es dafür. Warum sollte jemand, der das alleinige Risiko hat und sämtliche Kosten für das Funktionieren eines Betriebes trägt, jetzt plötzlich weniger Gewinn erhalten? Und warum soll der Arbeitnehmer, der überhaupt kein Risiko hat und auch nichts zum Erhalt des Unternehmens finanziell beitragen muss, jetzt auf einmal weniger Arbeiten und dafür auch noch mehr Gehalt bekommen? Das muss mir einmal jemand erklären

Hardy1
57
27
Lesenswert?

Kürzer arbeiten.....

.....und dabei gleich viel oder sogar mehr verdienen...! Das ist die Philosophie der SPÖ und sonstigen Träumern ! Welch ein Glück für Österreich, dass solche Traumtänzer nicht in der Regierung sind.....Freundschaft!

glashaus
4
24
Lesenswert?

@Hardy1

und was wollen die Unternehmer? das die Arbeiter mehr arbeiten und weniger verdienen damit eben mehr für die Manager und Investoren bleibt. Gut das wir keine ÖVP Alleinregierung, wie von Mahrer daherphilosoviert, haben.

Balrog206
6
2
Lesenswert?

Glashauis

Wie ist den die Aufteilung von Unternehmen in Österreich ? In denen Manager und Investoren das Sagen haben ?

rouge
14
45
Lesenswert?

Länger arbeiten

12-Stunden-Tag und weniger verdienen. Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Wollens das? Grüß Gott.

jaenner61
0
0
Lesenswert?

wo gibt es denn in wahrheit einen 12 stunden tag?

ja am bau, in verbindung mit einer kurzen woche. im handel gibt es ohnehin fast nur noch halbtag‘s jobs. und die meisten anderen (vor allem handwerksbetriebe) mussten bzw müssen sich von der personalpolitik marke „drüberfahren“ auch verabschieden wenn sie ihr gutes personal behalten wollen (stichwort facharbeitermangel) dieser 12 stunden tag taugt allerhöchstens als rotes schreckgespenst, mehr wird in den allermeisten fällen daraus nicht.

hfg
5
6
Lesenswert?

Jeder kann ein Unternehmen oder einen

Betrieb gründen, wenn wer glaubt damit soviel besser zu fahren. Das Problem ist nicht reich und arm oder selbständig oder unselbständig, sondern Beamter oder sonstirgendwie im geschützten privilegierten Bereich tätig oder nicht. Das hat übrigens überhaupt nichts mit Ausbildung oder Qualifizierung zu tun. Dort wird die Schere immer größer und die Ungleichheit ist gewaltig.

pesosope
17
9
Lesenswert?

rouge

woher haben Sie das Märchen, dass man bei einem 12 Stunden Tag weniger verdient?

SoundofThunder
3
14
Lesenswert?

Aussage Straches als er noch Oppositionsführer war:

Der 12h Tag ist Asozial und mit Reallohneinbußen verbunden.

pesosope
4
3
Lesenswert?

SoundofThunder

Ich wusste ja immer schon, dass Sie ein Fan von Strache sind und alles glauben, was er von sich gibt. Daher, Vorsicht wenn Sie wieder einmal über sein Tun meckern.

rouge
6
17
Lesenswert?

Es fallen

die Überstundenzuschläge weg.

pesosope
6
7
Lesenswert?

rouge

geh, lesen Sie doch einmal das Gesetz und nicht die Werbeaussagen der AK

Balrog206
13
6
Lesenswert?

Rouge

Und wo ?

knapp
5
44
Lesenswert?

Mahrer ist denkunmöglich

Highlight des Interviews: zu geringes Eigenkapital bei Unternehmen- warum haben alle versagt? "Weil wir als Volkspartei schon lange keine Alleinregierung mehr gehabt haben. ....ist der Mahrer gestern in der Sonne eingeschlafen?? Diese Antwort ist eine Verar....ung aller Unternehmer. Würde die ÖVP den Unternehmen das Eigenkapital erhöhen??? Alter Schwede - welche Kapazunder wir da in die WKO gesetzt bekommen haben.

melahide
10
34
Lesenswert?

Es ist

sein Job als Chef der Wirtschaftskammer solche Ansagen zu machen. Und ihm als Wirtschaftsmensch würde eine Alleinregierung der ÖVP natürlich auch passen. Es gibt aber nicht nur die Wirtschaft

Viertelputzer
1
32
Lesenswert?

Sein Job ist

in erster Linie nachzudenken, wie der Wirtschaft das Überleben ermöglicht wird. Dass die Wirtschaft von den Konsumenten am Leben erhalten wird, dürfe ihm ja nicht ganz unbekannt sein. Von vornherein Ideen als denkunmöglich abzutun, zeugt nicht gerade von Weitsicht. Bin ich froh, dass der mich nicht vertritt.

 
Kommentare 1-26 von 89