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Aber Kündigungen möglich Voestalpine-Chef: „Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz“

Der Vorstandsvorsitzende der Voestalpine, Herbert Eibensteiner, geht davon aus, dass auch über den Herbst hinaus ein Kurzarbeitsmodell für Österreichs Industrie notwendig sein wird. Zahlen zu möglichen Kündigungen in der Obersteiermark will er noch keine nennen.

Voestalpine-Konzernchef Herbert Eibensteiner
Voestalpine-Konzernchef Herbert Eibensteiner © APA/Helmut Fohringer
 

Von der Corona-Pandemie sind auch zwei große steirische Unternehmen des Voestalpine-Konzerns stark betroffen, die Flugzeugteile-Fertigung und die Rohrproduktion für die Ölindustrie. Sie können dort Kündigungen nicht mehr ausschließen. Wann entscheidet es sich, ob es dazu kommt?
HERBERT EIBENSTEINER: Wir fahren nach den Lockdowns überall die Produktionen hoch. Das passiert in den zwei Bereichen langsamer als erwartet aufgrund der sehr gedämpften Nachfrage der Kunden. Wenn sich die Konjunktur nicht doch besser entwickeln sollte, gehen wir davon aus, dass es zu Kapazitätsanpassungen in Kapfenberg und Kindberg kommen wird. Wir verlängern daher die Kurzarbeit bis September. Dann können wir feststellen, ob wir damit durchkommen.

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