Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Verhandlungen gescheitertLaudamotion am Ende: Keiner will schuld sein

Ryanair besserte ihr Angebot nach. Das Gehalt sei weiter unter Armutsgrenze, kritisiert die Gewerkschaft. Nun will keiner Schuld am Ende der Laudamotion in Wien sein.

Keine guten Aussichten für die Beschäftigten der Laudamotion in Wien
Keine guten Aussichten für die Beschäftigten der Laudamotion in Wien © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Bis zuletzt haben die Mitarbeiter der Laudamotion gehofft, dass die Heimatbasis in Wien doch bestehen bleibt. Obwohl die Gewerkschaft ein Ultimatum der Ryanair am Montag auslaufen ließ und die irische Laudamotion-Mutter daraufhin das Ende des Standorts in Wien angekündigt hat, wurde noch bis in die Nacht auf Freitag weiterverhandelt. Und tatsächlich: Der als mehr als sparsam bekannte Ryanair-Chef Michael O’Leary hat seine Zustimmung zu einem höheren Angebot gegeben.

Kommentare (15)

Kommentieren
Helmut67
5
3
Lesenswert?

Endlich zu Ende

850€ großzügig um30%erhöht 1130€ noch immer und der Armutsgrenze. Die Piloten werden schon einen Job finden sind hochqualifiziert .Und restlichen Mitarbeiter bekommen als Arbeitslose mehr als bei der Arbeit .Wenn die Wirtschaft wieder in Fahrt kommt gibt es wieder Arbeit für alle die wollen. Die Wirtschaftkammer kann sich schämen mit der Ryanair zusammen 850€ anzubieten. Herr Mahrer soll mal mit 850€ auskommen für ein Monat. Die Wirtschaftkammer ist ja zum schämen für Österreich. Will scheinbar den Weg bereiten für Lohnsklaverei. So wie in den Schlachthöfen in Deutschland. Gewinn maximiern auf Kosten der Mitarbeiter .

covi
6
9
Lesenswert?

Verhandlungen gescheitert |

Wenn die Belegschaft für das Angebot war sollte sie eine Sammelklage gegen vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit einleiten um den Verdienstentgang zu bekommen.

hermannsteinacher
2
2
Lesenswert?

Unsinn

von @covi.

Lodengrün
2
2
Lesenswert?

Wer hat abgelehnt?

Zunächst einmal alle Piloten die den Abschlag noch verschmerzen können. Und dann, davon gehe ich aus, das Kabinenpersonal das aus dem Osten kommt und für die das immer noch Geld ist. Und jene hat man mehr und mehr eingestellt und stellen heute eine nicht unbeträchtliche Anzahl dar.

SoundofThunder
2
6
Lesenswert?

🤔

300 Millionen Dollar Mann O‘Leary wollte die Krise ausnutzen um sich auf Kosten des eigenen Personals einen Wettbewerbsvorteil zu ergaunern.Andere Airlines wären diesem Beispiel gefolgt. Und die Belegschaft wurde ✌️Individuell Befragt✌️😏. Da war sicher kein Bodenpersonal und auch kein Flugbegleiter dabei, und wenn doch:Ultimatum.Friss oder Stirb. Armut trotz Arbeit.Es ist eh immer Auslegungssache für die Hasser der Gewerkschaft: Stimmt die Gewerkschaft dem KV nicht zu verlieren die Menschen wegen der Gewerkschaft ihren Hungerlohn-Job. Stimmt sie zu hat die Gewerkschaft ihre Mitglieder verraten.

hermannsteinacher
1
3
Lesenswert?

CEOs ohne Ethos,

arg!

Robinhood
19
25
Lesenswert?

Erfahrung

Hat von den Gewerkschaftsfunktionären schon einmal einer gearbeitet?Ich denke, dass das schon länger zurückliegt.

Lodengrün
16
17
Lesenswert?

Machen

Sie sich über die Gewerkschaft, ihrer Geschichte und deren Aufgaben klug. Einfach einen gehässigen Satz hier abzugeben ist zu wenig. Man könnte auch etwas über Sie konstruieren. Aber ich denke Sie werden sicher etwas Sinnvolles leisten.

Balrog206
7
11
Lesenswert?

Spätestens

1-2 Jahre nach der Lehrer war Schluß mit Hände Arbeit !!! 2 Jahre Gehirnwäsche an der Sozi Akademie , wahrscheinlich gleich inkl Matura und dann sind’s angekommen im Paradies !!

SoundofThunder
11
25
Lesenswert?

🤔

Laudamotion hat staatliche Hilfe dezidiert abgelehnt aus Angst dass der Staat dann etwas mitzureden hat.Laudamotion ist ein Privates Unternehmen und kann wie jedes andere Unternehmen auch um Hilfe ansuchen:Wollte O‘Leary nicht. Merke: Wegen der Hilfszusagen des Staates wird der Staat bei keiner Branche den KV ändern. Und wenn die Gewerkschaft diesem All-In-Knebelvertrag zugestimmt hätte,hätte sie eine Lawine losgetreten. Und jeder hätte der Gewerkschaft vorgeworfen ihre Mitglieder verraten zu haben. Die AUA und jede andere Airline würden es der Laudamotion nachmachen,weil die Laudamotion auf diese Art (auf den Rücken ihrer Mitarbeiter) einen Wettbewerbsvorteil ergaunert hätte. O‘Leary:Suchen Sie sich einen anderen den sie über den Tisch ziehen können.Die Wirtschaftskammer sitzt schon NEBEN Ihnen!

Hausschuh
35
25
Lesenswert?

Verantwortung?

Die Gewerkschaft hat aus grundsätzlichen (!) Ueberlegungen auch das deutlich verbesserte Angebot abgelehnt. Gegen den Willen der Beschäftigten! Damit 300 Arbeitslose allein in Wien.
Und das bei dieser Beschaeftigungssituation.
Was denken die sich eigentlich dabei ???

Lodengrün
9
21
Lesenswert?

Herr O‘Leary

könnte bezahlen, er will nur nicht. Hat er doch erst im Vorjahr 1,5 Mrd Gewinn gemacht. Er ist auch nicht bereit jetzt den deutschen Kollegen den Maigehalt zu zahlen. In einem Interview sagte er einmal es geht ihm uns gewinnen. Und da kennt er keinen Skrupel auch wenn es beim Begleitpersonal in die Armut geht. Die Piloten, besser verdienend schert wie der WKÖ das nicht, sie stellt sich auf die Seite des Milliardärs.

joektn
15
20
Lesenswert?

Ähm

Alles richtig gemacht von der Gewerkschaft. Wenn das mal Schule macht, dann sind Dumpinglöhne Tür und Tor geöffnet und in der Situation sind 300 Jobs mehr oder weniger auch nicht die Welt. Die beschäftigten erhalten nun mit der Mindestsicherung sogar mehr, als wenn sie gearbeitet hätten, nur so nebenbei erwähnt.

Lodengrün
14
39
Lesenswert?

Die WKÖ

fand die € 14.000 BRUTTO Jahresgehalt inklusive Nacht-, Überstunden- und Feiertagszuschlag schon von Beginn an in Ordnung. Das erübrigt jede weiter Diskussion. Resümee, - total daneben.

Balrog206
1
2
Lesenswert?

Der

Lohn ist ein Hohn wenn er wirklich diese Höhe hat wie hier geschrieben , aber trotzdem hast den Zuschlag zum pünktlichen erscheinen am Arbeitsplatz vergessen zu erwähnen 😰