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Corona-Spar-KollektivvertragAus für Laudamotion Airbase Wien - niemand hat etwas zu verschenken

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Vor Kurzem war trauriger Gedenktag zum Ableben von Niki Lauda. Nicht nur dieser betrübliche Umstand, sondern unser ewiger Respekt vor dem Formel-1-Heroen und Luftfahrtpionier der Nation lässt uns jeglichen Unernst zu seinem berühmtesten Zitat fernliegen – „Ich habe nichts zu verschenken.“ Niki Nazionale würde sich im Grab umdrehen und Zornfarbe der Mütze annehmen, würde er wahrnehmen müssen, wie der Boss der Billig-Airline Ryanair, Michael O’Leary, das Motto in Gehälter für Bordpersonal der Laudamotion umrechnet: 848 Euro Fixum, weniger als die Grundversorgung für aus Arbeit und Arbeitslosenunterstützung gefallene Menschen. Und die vom Management versprochenen variablen Gehaltsanteile aus Flugstunden und Provisionen hängen einzig davon ab, ob die Airline die Mitarbeiter auch einsetzt.

Kommentare (3)
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tannenbaum
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Hauptsache

ein Ticket nach London ist billiger als ein Taxi von Wien zum Flughafen! Ob die Flugbegleiter dabei verhungern interessiert niemanden! Was sagen Kurz und Hofer dazu? Solche Machenschaften sollten von den Regierungen, sofern ihnen Arbeitnehmer etwas bedeuten, sowieso unterbunden werden!

scionescio
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Bei allem Respekt Niki Nationale gegenüber - er würde sich ganz sicher nicht im Grab umdrehen ...

... schon die Lauda Air hatte seinerzeit eine miese Bezahlung. Niki hat ganz bewusst als Strohmann agiert und fürstlich für diese Gefälligkeit kassiert (kongenial unterstützt von Herrn Hofer!) - und seine Belegschaft dafür ohne mit der Wimper zu zucken über die Klinge springen lassen.

Shiba1
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Ganz genau so war das;

ich hab den Typen ja persönlich gekannt. Ich versteh diese Lobhudelei nicht, die da von manchen offensichtlich ahnungslosen Journalisten angestimmt wird.
De mortuis nihil, nisi bene.
Deshalb sag ich jetzt nichts weiter dazu.