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Ultimatum läuft ausLetzte Stunden für Laudamotion in Wien laufen

Bis 28. Mai hat die Ryanair der Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft vida Zeit gegeben, um die Basis in Wien doch noch zu retten. In Deutschland verzögern sich die Mai-Gehälter.

 

In Sachen Laudamotion endet heute ein allerletztes Ultimatum. Wenn die Verhandlungen wieder platzen und die Gewerkschaft vida nicht im letzten Moment einen neuen, billigeren Kollektivvertrag unterschreibt, schließt der irische Mutterkonzern Ryanair die Lauda-Heimatbasis Wien morgen, am 29. Mai. 300 betroffene Piloten und Flugbegleiter wurden zur Kündigung angemeldet.

Erste Flugzeuge, die in Wien-Schwechat geparkt sind, wurden schon an andere Standorte verbracht. Mitten in den am Vormittag begonnen Gesprächen, die zum Erhalt der Jobs und der Basis Wien führen sollen, hat sich Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber Donnerstagmittag mit einem Interview auf der Plattform Aviation Net zu Wort gemeldet.

Krise als Beschleuniger

Den Zeitdruck für einen KV-Abschluss erklärt er mit der einzigartigen Krise. Bei 9/11 sei die Luftfahrt vier Tage lang gegroundet gewesen, momentan würden Flugbetriebe bis zu vier Monate gegroundet. Auch bestehe eine große Unsicherheit bezüglich der Nachfrage in den nächsten Monaten. "Um diese anzukurbeln wird es voraussichtlich sehr günstige Tickets am Markt brauchen. Hierfür brauchen wir Planungssicherheit ab Juni/Juli, daher muss bezüglich der Basis in Wien eine rasche Entscheidung gefällt werden."

In Deutschland wurde für die dortigen Laudamotion-Standorte von den Behörden die Kurzarbeit abgelehnt und den Mitarbeitern angekündigt, dass die Mai-Gehälter mangels Finanzmitteln nicht ausbezahlt werden können. Gruber sagte der Plattform, dass man bezüglich Kurzarbeit der in Deutschland stationierten Kollegen in laufenden Gesprächen mit der Agentur für Arbeit sei. Er bedaure das Vorgehen der Würzburger Agentur für Arbeit, die hier die Zusicherung der Kurzarbeit widerrufen habe. "Wir haben Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt", so Gruber. "Die Gehaltsauszahlung für den Mai verspätet sich leider, wird jedoch so rasch wie möglich ausgezahlt."

 

Kommentare (6)

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Ragnar Lodbrok
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Ryan Air in Österreich Landeverbot

erteilen!!!!!!!

herwig67
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Ryanair soll normale Löhne zahlen

oder das Fluggeschäft lassen. Dass unter aberwitzigen Preisen für Flüge das Personal leiden muss, ist eine Sauerei. € 1.050 netto ist noch immer ein Hohn für diese anspruchsvolle Arbeit. Ryanair muss endlich angemessene Gehälter zahlen und die Kalkulation endlich anpassen.

duerni
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Covid19 wäre eine historische Chance ......

das zu realisieren. Sauerei ist der richtige Ausdruck, für das Verhalten der Billigfluglinien - es wäre auch der richtige Ausdruck, wenn z. B. die österreichische Bundesregierung der AUA Geld gäbe, diese Praxis weiter zu führen.

duerni
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Wir brauchen keine Billigfluganbieter - Leistung kostet Geld - viel Leistung......

…. kostet viel Geld. Und von Wien nach NY zu fliegen, ist viel Leistung und darf auch adäquat Geld kosten. Die derzeitige Philosophie bei den Fluglinien lautet - sparen wir bei den schwachen Partnern und unterbieten damit die Wettbewerber.
Das Flugpersonal sind nicht Hilfskräfte - sowohl vorne im Cockpit als auch hinten in der Kabine. Der Pilot und sein CO arbeiten auch nicht zum Billiglohn - also Lauda Motion, Lufthanse, AUA, … zahlt ihr endlich angemessene Löhne und erhebt euch aus dem stinkenden Sumpf der "Schandlöhne". Wer nach NY fliegen will, MUSS einen angemessenen Preis zahlen - dann unterbleiben blödsinnige Reise "zum Shoppen in die fifth avenue".
Geht's auf den Alten Platz - da gibt's auch schöne Geschäfte und die Leute reden dort deutsch ...… und der Kaffee danach im Kaffeehaus ist auch besser!

Lodengrün
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Und der Konzern

machte im Vorjahr 1,3 Mrd Gewinn. Jetzt können die Mai Gehälter nicht ausbezahlt werden. Da ist etwas faul im Staate Dänemark.

Kristianjarnig
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....Staate Irland....

...;-)