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Essay von Franz VovesPlädoyer für eine obersteirische Hauptstadt

Alle Gebietskörperschaften werden bei der Krisenbewältigung unausweichlich Konsolidierungsbeiträge erbringen müssen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, die oftmals diskutierte Idee einer „obersteirischen Hauptstadt“ mit über 100.000 Einwohnern zu realisieren.

Alt-LH Franz Voves
Alt-LH Franz Voves © Oliver wolf
 

In einer Kooperation mit dem Verein „Denkwerk Steiermark“ hat die Kleine Zeitung einen digitalen „Denkraum“ geschaffen. Zahlreiche Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsbereichen werfen einen persönlichen Blick auf die Zukunft nach Corona. In seinem Essay beschreibt der steirische Alt-Landeshauptmann Franz Voves, warum die Krisenbewältigung auch regionale Reformen als Konsolidierungsbeitrag verlangt und wie diese aussehen könnten.

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Danke für Ihr Verständnis.

Lodengrün
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Er

der uns empfahl dass wir uns in die Bäume verziehen sollen und der die Frage warum sie sich eine Bezugserhöhung gönnen als Zumutung empfand soll nun selbst in die Tannen empfehlen und dort das Piepsen sein lassen.

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migelum
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"... sich ...

in die Tannen ... " hast vergessen, lodengrüner Möchtegernpoet!

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Lodengrün
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Danke

für den Hinweis. Wusste nicht dass in meinen Kommentaren schon so etwas wie Poetik schlummert. Habe also doch eine Begabung. Meine Frau sagt nein. Ihre auch? 😆

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Herzilein1103
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Der Mut des Pensionisten

Man kennt dies auch aus der Arbeitswelt. Die Leute die Zeit ihres aktiven Berufslebens zu feig, zu unfähig usw waren in ihrer Firma ,ihrer Umgebung etwas zu ändern / reformieren werden als Pensionisten dann mutig und glauben überall ihren „Senf“ dazugeben zu müssen.
Wer hat den Herrn Voves, der seine eigene Partei verraten und verkauft hat, daran gehindert bei der Gemeindereform die großen (roten ) Städte zu fusionieren????? Hat es ihm da an Mut und Rückgrat gefehlt und wollte er sich nicht mit seinen mächtigen Bürgermeistern anlegen ?????
Jetzt sind eine Vorschläge mehr als entbehrlich.

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migelum
17
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Kleines Herz, ...

... kleines Hirn. Diesfalls.

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migelum
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Einmalige Gelegenheit, ...

... im Zuge dessen die dümmlich-klägliche Missgeburt des Terminus "Hochsteiermark" ein für alle Male verschwinden zu lassen ...

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ami666
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Bad Mitterndorf

Wäre Okay. ...Da ist eh olles Coci.... Wurst

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Nixalsverdruss
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Wie wäre es wenn wir die meisten Aufgaben ...

... auf Bund und Länder aufteilen würden?

Bund = alle Schulen (aus VS u. MS), Kinderbetreuung, Horte
- damit auch Schulbau u. Erhaltung
Land = Raumordnung und Gewerberecht, Wasserrecht, etc.
Gemeinde = Abgaben, Wasserver- und Abwasserentsorgung über übergeordnete Verbände, Meldewesen, Standesamt, etc.
Zusätzlich müssten alle Agenden der Pflege, Krankenhäuser, etc. dort angesiedelt werden (= Auflösung der Sozialhilfeverbände und damit eine Einflussnahme der Gemeinden)
Damit wäre ein klarer Schnitt - die "ortspolitische" Einflussnahme könnte zurückgedrängt werden und der Finanzausgleich müsste sowieso neu aufgerollt werden!

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Kapazundo
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damit wär das schicksal eines millionengrabes besiegelt

nixalsverdruss, sie wollen also alles kostenintensive und nicht gewinnorientierte ins land abgeben und alles, wo ordentlich korrumpiert wird, zum land? genialer vorschlag... gerade bau- und raumordnung läuft völlig aus dem ruder. warum wohl sind große, gern eingeschaltete raumplaner oft angehörige von politikern? merkste selbst oder?
gemeinde hat keinerlei kompetenzen, was die pflege betrifft, bzw. ist das ein wunschdenken, liebe kleine pflegeeinrichtungen mit ortsansässigen pflegekräften zu führen. das was sie hier vorschlagen, wird zum millionengrab.

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Nixalsverdruss
3
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Pflege = Land

Pflege müsste im Land angesiedelt werden STATT Gemeinde!

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gehtso
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was wir uns in Österreich an

Verwaltungsapparaten leisten ist enorm, anderswo reicht für ca. 10 Mio. eine Stadtverwaltung.

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Hildegard11
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Es muss ja nicht alles kommunistisch...

...zwangsbeglückt werden. Wirtschaftliche Kooperationen können auch genügen.

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marobeda
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Hilde..

was ist hier kommunistisch wenn die Kommunen angehalten werden sparsam, zweckmäßig und gerecht arbeiten sollen. Auf 100%ige Freiwilligkeit warten? Dann arbeitet die Kirche ja schneller.

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sheena2
23
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Föderalismus

Meiner Meinung nach ist dieser kleinteilige Föderalismus, wie wir ihn in Österreich pflegen, längstens überholt! Schützenhöfer und Bogner Strauss haben in dieser Krise sehr erfolgreich bewiesen das sie absolut überflüssig sind!

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Miraculix11
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Leoben ist doch soweit weg

Was soll den das für eine Hauptstadt sein? Bruck/Kapfenberg gehen ineinander über aber Leoben? Da kann man ebenso die oststeirische Hauptstadt Hartberg - Fürstenfeld - Feldbach aus der Taufe heben um mehr Geld vom Bund zu bekommen :-)

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SoundofThunder
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Ja

Wenn dann eher Leoben,St.Michael,St.Peter Freienstein,Trofaiach,Niklasdorf.Alles im Radius von 10km.

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Stadtkauz
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Aber nicht unter dem derzeitigen Leobner Bürgermeister

Nicht auszudenken, wenn der noch mehr Verantwortung übertragen bekäme.

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Nixalsverdruss
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Es braucht mehr als nur Fusionen oder Zusammenlegungen!

Ob die Gemeindefusionen in diesem Umfang etwas gebracht haben, steht auf einem anderen Blatt.
Viele Gemeinden haben großartige und sündteure "Fusionspläne" ausgearbeitet, die alle in den Schubladen verschwunden sind oder vielleicht "ein bisschen" umgesetzt wurden.
Personaleinsparung durch z.B. die Zusammenlegung von Abfallsammelzentren und Wirtschaftshöfen fand de fakto nicht statt - und die "Mehreinnahmen" durch die Ertragsanteile (die jetzt ohnedies wieder gekürzt werden) sind oft in Prestigeprojekte der neuen "übermächtigen" Ortskaiser aufgegangen.
Ob die Fusion für die Bürgerinnen und Bürger etwas gebracht hat, muss jeder für sich feststellen - in unserer Kleingemeinde die zum Teil einer "Großstadt" wurde hat sich das Gesellschaftsleben trotz anders lautender Beteuerungen der "Stadtpolitiker" massiv verändert.
Trotzdem träumt Voves von seinen "politischen Großkonzernen" a la Bruck/Kapfenberg oder anderen unpersönlichen Konstrukten, die die Wirtschaft aber nicht den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Der logische nächste Schritt der Gemeindefusion wäre eine massive Verwaltungsreform auf Landesebene - denn hier wäre massiver Handlungsbedarf. Die Landesbürokratie ist bereits legendär! Es wäre ein Leichtes, die selbst ernannte sozialdemokratische Kontrollstruktur unabhängiger zu machen bzw. die von Voves versprochenen und besetzten Parteiposten abzuschaffen.
Voves hat es in seiner 10jährigen Periode nie geschafft ein Landeshauptmann für ALLE zu sein.

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Kapazundo
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der landeshauptmann ist meiner erfahrung nach

immer ein posten für die großpartei und nie für ALLE. wer soll eigentlich ALLE sein? alle unternehmen? alle parteien? alle politiker? alle ... oh, menschen...

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JohannK
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Bitte um Erklärung: wie

hat sich das Gesellschaftsleben trotz anders lautender Beteuerungen der "Stadtpolitiker" massiv verändert?

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Kapazundo
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@JohannK

sicher muss er jetzt in die stadt zum magistrat oder kann das auto auch nicht mehr direkt ums eck anmelden. kann auch sein, dass das eine oder andere dorffest nicht mehr stattfindet, weil kulturbudget der stadt angepasst.

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voit60
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Wer bitte

war bis jetzt ein LH für alle?

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Stadtkauz
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Wer?

Voves sicher nicht!

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