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Essay von Christian KnillDie Shutdown-Kosten: Wer zahlt die Zeche?

Werden alle Unternehmer, die Arbeitnehmer, jeder Steuerzahler oder einfach die „Reichen und Superreichen“ zur Kasse gebeten?

© Fotolia
 

Die Coronakrise fräst sich derzeit in alle Gesellschaftsbereiche, die damit einhergehenden Veränderungen sind immens. In Kooperation mit dem Verein „DENKwerk Steiermark“ werfen zahlreiche Experten aus unterschiedlichsten Bereichen einen persönlichen Blick auf die Zukunft nach Corona. Der Weizer Familienunternehmer und Obmann des Fachverbandes der Metalltechnischen Industrie, Christian Knill, über die Krisenkosten.

Kommentare (8)

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Hildegard11
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Das ist ein Essay

Kein (objektives) Fachreferat

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Pollheim
21
9
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Ist Herr

...Knill nicht der Chef bei den Lohnverhandlungen der Metaller? Also der, der nicht selbst verhandelt, weil er es sich selbst nicht zutraut, aber den beiden Verhandlungsteams alles über die Medien ausrichten lässt? Kann mir schon vorstellen, dass er selbst was gegen Vermögenssteuern, Erbschaftsteuern und die Besteuerung von Stiftungen hat. Schließlich hat er seinen Reichtum mit dem goldenen Löffelchen verabreicht / vererbt bekommen und da gibt man ungern was ab....

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Pollheim
20
8
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Knill 2...

... Nur so nebenbei weil wir gerade beim Abgegeben sind. Bei den Lohnverhandlungen 2017 wollten die Arbeitgeber bei den Verhandlungen der Metaller, deren Chef er ja ist, die europäische Inflation und nicht die Österreichische Inflation heranziehen. Dies hätte für die Beschäftigten, in einem wirtschaftlichen Rekordjahr, einen realen Einkommensverlust nach sich gezogen. Ich finde objektive Berichterstattung in einer Zeitung sehr wichtig. Die Betonung liegt hier aber auf objektiv. Warum Knill, als Vertreter Superreichen und Großindustriellen, diesen prominenten Platz in der Kleinen Zeitung bekommt, ist mir nicht erklärlich. Vielleicht fragen sie das nächste mal den Papst, was er von der Abschaffung der Kirchenprivilegien hält.

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tisi
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Wirtschaftsexperte

Ich kann sie nur bitten unbedingt Selbstständig zu werden und Mitarbeiter zu beschäftigen. Solche Experten wie sie sollten nicht in der Mitarbeiterwelt festsitzen. Bitte retten sie uns Selbstständige und Totalversager ! Danke

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Nixalsverdruss
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Wie wäre es, ...

... wenn wir das Stiftungsvermögen besteuern würden, Herr Knill?
Ich weiß schon, dass das ganze Einkommen seit Generationen schon (mehr oder minder) versteuert wurde.
Aber haben auch Sie mehr als 35 % des Einkommens Steuern abgeführt, oder haben Sie aufgrund guter Wirtschaftspolitik im Unternehmen wieder investiert, diese Kosten lapidar gesagt "von der Steuer abgesetzt", ... etc.
Haben Sie nicht auch mit dem Vermögen der Generationen vor Ihnen guten Profit gemacht.
Es ist kein Neid - es ist nur ein wenig ein "Sichtbarmachen oder ins rechte Licht rücken". Ich verstehe Ihre Ansicht, dass Sie sich als Familienunternehmen mit Verantwortung für rd. 2000 Mitarbeiter ein wenig mit dem kleinen Kaufmann ums Eck, oder dem kleinen Autohändler, etc. vergleichen.
Alle tragen Verantwortung für Ihre Mitarbeiter und für den Fortbestand des Unternehmens. Aber kann man solche Vergleiche anstellen?
Ihre alte Leier von der "Föderalismusreform" ist weder gerecht noch auf Augenhöhe. Wissen Sie, wie es ist, den Kindern zu sagen, das könnt Ihr nicht haben, das können wir uns nicht leisten, etc.
In Österreich besitzen 10 % mehr Vermögen als die restlichen 90 % zusammen! Ist das gerecht?
Haben Sie sich gefragt, ob Sie nicht ein klassischer Funktionär geworden sind, der nur auf seine Lobby, seine Interessen und seinen eigenen Profit schaut. Das mag in Ordnung sein - es ist aber vollkommen an der Lebensrealität vorbei, wenn Sie von Klein- und Kleinstunternehmer reden.

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Nixalsverdruss
9
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Wie leben Kleinunternehmen?

Der kleine Barbesitzer, die Boutiquenbesitzerin, der Versicherungsmakler etc. fahren auch den großen Porsche, leben in eine hoch verschuldeten Villa, etc.
Das sind keine Einzelfälle - schauen Sie sich doch in Ihrer Heimatstadt um?
Da ist kein Neid bei mir! Jeder der weiß, dass 1+1 nicht immer 2 sind kann sich hier einen Reim drauf machen.
Es ist die Einschätzung, dass jeder der ein protziges Auto fährt, der ein tolles Haus hat nicht automatisch auch Vermögen hat.
Wie kann es sein, dass die Hotellerie und Gastronomie in Österreich weniger als 4 % Eigenkapital hat?
Ist das normal?
Wir müssen uns eingestehen, dass es durch die Coronakrise zu einer Bereinigung im Wirtschaftsleben kommen wird. Es werden nicht alle Klein- und Mittelunternehmen überleben können - denn auch der Konsum hat seine Grenzen.
Leider schlagen auch viele aus dieser Krise Profit - und wir ha ben nicht plötzlich 600.000 Arbeitslose, sondern wir haben "NUR" um 180.000 Arbeitslose mehr. Und sonderbarer Weise haben einige Baumärkte, Handelsbetriebe, etc. Kurzarbeit angemeldet, obwohl die Mitarbeiter im Unternehmen nicht wissen, wo sie angreifen sollen.
Häuslbauer müssen bis zu 5 Monate auf den Baubeginn warten - wir haben ja Kurzarbeit! Es gibt zu wenige Facharbeiter - aber wer bildet welche aus?
Leider dürfen auch die billigen Fremdarbeiter nicht ins Land!
Hier sollten Sie die Maßstäbe ansetzen - den profitieren werden NUR diese Unternehmer. Ich hoffe, die Finanz wird diese schwarzen Schafe erwischen!

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Balrog206
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Wohl

Logisch das d meisten Betriebe nach dem lock down Kurzarbeit angemeldet haben schon aus Sicherheit , wer wusste den welche Auswirkungen od oft auch keine es haben wird !!

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Miraculix11
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@ balrog

Vollkommen richtig. Abgerechnet wird erst nach 3 Monaten. Baumärkte, Handelsbetriebe, etc. haben selbstverständlich Kurzarbeit angemeldet. Nixaslverdruss ist entgangen dass die wochenlang geschlossen waren. Wo lebt der? Senner auf der Alm, fernab aller Medien?

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