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Gericht hat entschiedenTesla darf Waldstück in Deutschland für Fabrik roden

Grüne Liga wollte von Tesla Ausgleichszahlungen für Rückzug der Beschwerde gegen Rodung.

Rodungsarbeiten in Grünheide
Rodungsarbeiten in Grünheide © APA/AFP/ODD ANDERSEN
 

Der amerikanische E-Auto-Pionier Tesla darf für sein geplantes Werk im ostdeutschen Bundesland Brandenburg wieder Wald roden. Das beschloss das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am späten Donnerstagabend. Mit der Entscheidung wurde eine Beschwerde von Umweltschützern abgewiesen. Tesla will in Grünheide ein Werk für die Produktion von bis zu 500.000 E-Autos pro Jahr bauen.

Hintergrund

Der Umweltverband Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern hatten die Rodung auf dem Gelände stoppen wollen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) wies die Eilanträge beider Verbände jedoch in der vergangenen Woche ab.

Die Grüne Liga legte dann Beschwerde ein, das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg untersagte danach vorerst die Waldrodung. Auch der Verein aus Bayern hatte eine Beschwerde eingereicht.

Die ersten Fahrzeuge sollen bereits 2021 vom Band rollen. Dafür will der US-Konzern mehrere Milliarden Euro investieren. Das Gericht hatte erst in der vergangenen Woche nach Beschwerden von Umweltschützern die Rodungen für das geplante Werk vorläufig gestoppt.

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