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SozialwirtschaftVerhandlungen geplatzt, weitere Streiks folgen

Sechste Verhandlungsrunde in der privaten Sozialwirtschaft abgebrochen. Nach Aschermittwoch sind nun größere Streiks geplant. Nächste Runde: am 2. März.

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Die Verhandler in der ÖGB-Zentrale
Die Verhandler in der ÖGB-Zentrale © APA
 

Ergebnislos ist Montagnacht die sechste Runde zu den KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft nach acht Stunden zu Ende gegangen. Die Verhandler konnten sich nicht einigen. Wie berichtet, fordern die Arbeitnehmer eine 35-Stundenwoche für die 125.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich. Nun wollen die Gewerkschaften ihre Kampfmaßnahmen ausweiten. Für den 26. und 27. Februar wurden Warnstreiks angekündigt, die im Vergleich zu letzter Woche zeitlich und regional ausgedehnt werden sollen.

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fans61
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Da sitzen sie, die Gechäftsführer der Sozialen Insititutionen

mit ihren hohen Gagen und stimmen einstimmig gegen ihre Mitarbeiter, die für sie die Leistung erbringen.
Beschämend.

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rbalboa
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Sozial auf Kosten der Mitarbeiter

Es klingt gut, wenn man sich ein soziales Mäntelchen umhängen kann (Caritas, Diakonie, etc.) Es ist aber leicht auf Kosten der Mitarbeiter sozial zu sein. Selbst fährt man einen brutalen Kurs ohne Rücksicht auf Verluste. Es ist Aufgabe der Träger dafür zu sorgen, dass die Politik ausreichend Mittel beistellt. Wenn nicht, soll man so ehrlich sein und sagen, dass man für das bereitgestellte Geld keine vernünftige Pflege garantieren kann, die nicht zu Lasten der Mitarbeiter geht.

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stprei
21
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Alternative

Wie auch immer man das finanzieren will, die Pflege reißt jetzt schon ein Loch in die Gemeindekassen und Länderbudgets, der Wegfall des Pflegeregress hat das ganze Thema weiterverschärft, weil Leute vermehrt in Heime abgeschoben werden.

Dass die Gewerkschaft gerade hier ein Exempel statuieren will, in zahlreichen Kollektivverträgen aber noch nicht einmal die 38,5 Stunden-Woche umgesetzt hat, zeigt, dass man nur versucht, diesen Bereich zu "aktivieren", weil Streiks sich unmittelbar auf alle auswirken und die SPÖ und die Gewerkschaft den Streik brauchen, um sich selbst zu rechtfertigen. Es leiden zwar nur die Schwächsten in der Gesellschaft darunter, aber das wird als Kollateralschaden in Kauf genommen.

Bislang hat man von der SPÖ keine sinnvollen Vorschläge zur Pflegefinanzierung gehört, abgesehen von der Millionärs-Steuer aka Häuslbauerabgabe.

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UHBP
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@stp...

Wenn man nur die türkise Spatzenpost liest.
Welche sinnvollen Vorschläge sind den bis jetzt von den Türkisen gekommen?
Ach ja! Bis 2030 fehlen 75000 Pflegekräft und die Regierung wird bis 2030 rund 1000 zusätzlich ausbilden.

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