Die Gewerkschaften GPA-djp und vida haben mit den Warnstreiks ihre Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich unterstrichen. Streikziel war eine Wiederaufnahme der am Montag unterbrochenen Verhandlungen über einen Kollektivvertrag in der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ). Am Mittwoch hatten sich mehr als 1.000 Menschen an einer Streikversammlung vor dem Sozialministerium beteiligt, im ganzen Land legten Menschen im Sozialbereich ihre Arbeit nieder - ohne Betreuungspersonen zu schaden. Am Donnerstag fiel der Protest kleiner aus, eine kleinere Anzahl in einigen Betrieben streikte.