Die Gewerkschaften GPA-djp und vida haben mit den Warnstreiks ihre Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich unterstrichen. Streikziel war eine Wiederaufnahme der am Montag unterbrochenen Verhandlungen über einen Kollektivvertrag in der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ). Am Mittwoch hatten sich mehr als 1.000 Menschen an einer Streikversammlung vor dem Sozialministerium beteiligt, im ganzen Land legten Menschen im Sozialbereich ihre Arbeit nieder - ohne Betreuungspersonen zu schaden. Am Donnerstag fiel der Protest kleiner aus, eine kleinere Anzahl in einigen Betrieben streikte.
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Letzte Streiks vor Verhandlungsrunde am Montag
Die Warnstreiks wegen der unterbrochenen KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft sind am Donnerstag fortgesetzt worden. Insgesamt beteiligten sich binnen der vergangenen drei Tage 270 Betriebe an der Arbeitsniederlegung, teilte die Gewerkschaft mit. Wirbel gab es um die Volkshilfe Salzburg, deren Geschäftsführer Streikenden eine Lohnkürzung in Aussicht stellte. Verhandelt wird am Montag wieder.
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