AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

CO2-FreiheitDieses Hybridauto vereint Wasserstoff- und Batterietechnologie

Ein Konsortium unter der Leitung von AVL hat einen Pkw entwickelt, der Wasserstoff- und Batterietechnik vereint. In drei bis vier Jahren soll die Technik serienreif sein.

Wir stehen zusammen – das bedeutet:
Seite an Seite mit unseren Lesern, gemeinsam durch die Krise.

Deshalb bieten wir allen Leserinnen und Lesern freien Zugang zu allen Texten, multimedialen Angeboten und Informationen rund um den Ausbruch des Coronavirus und darüber hinaus. Melden Sie sich an und nutzen Sie die Kleine Zeitung Website, App, und E-Paper während dieser schwierigen Zeiten kostenlos.

JETZT kostenlos anmelden

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Theresia Vogel (Klimafonds) und Helmut List (AVL) vor dem Demonstrationsmodell des Wasserstoff-Batterie-Hybridautos
Theresia Vogel (Klimafonds) und Helmut List (AVL) vor dem Demonstrationsmodell des Wasserstoff-Batterie-Hybridautos © APA/ANNEMARIE HAPPE
 

Am Ende ist es eine Frage der richtigen Balance. „Wir haben sie gefunden und setzen Brennstoffzellen und Batterietechnik gemeinsam optimal ein“, sagt AVL-Chef Helmut List. Den Beleg dafür hat der Motorenentwickler vor den Toren seiner Grazer Firmenzentrale geparkt: Es ist ein Demonstrations-Pkw, in dessen Motorraum sich Wasserstoff- und Batterietechnik verschränken, was die Effizienz steigern und die Kosten senken soll.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

pescador
5
3
Lesenswert?

.

Ich hätte bei diesem Auto immer die 700 bar und nicht gerade ein beruhigendes Gefühl im Hinterkopf.

Antworten
X22
1
7
Lesenswert?

Die Gedanken kann man haben,

jedoch die Gefährlichkeit ist beschränkt, ich habe schon einige dieser Tanks gesehen, die Entwicklung solcher Tanks wird schon seit Jahren betrieben, die kann man nicht mit einer Gasflasche vergleichen, man könnte sagen, wenn eine Gasflasche ein Fahrrad wäre, wäre ein Wasserstofftank eine Hochleistungsfahrzeug

Antworten
lupinoklu
25
37
Lesenswert?

Der Vergleich macht sie sicher - laut deutscher Universität

Die 15 größten Containerschiffe auf unseren Meeren produzieren gleich viel Schadstoffe wie sämtliche auf unserem Erdball existierenden Autos. Die elektrisch betriebenen Autos werden in absehbarer zeit zu einem Stromnotstand führen. Sie sind aber derzeit das größte Geschäft und größter Gewinnbringer für die Konzerne. Merkt der normale Bürger eigentlich wie er von unserem am Gängelband der Industrie hängenden Politikern hinters Licht geführt wird? Es geht den Industriemagnaten um Gewinnoptimierung - nicht um unsere Umwelt, soviel einmal klar gestellt!!!

Antworten
X22
2
8
Lesenswert?

Interessant wie sich diese Gschichterl weiterentwickelt, ursprünglich wars ein Zitat, das der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) schon 2012 verbreitet hat, zum Auftakt seiner Kampagne "Mir stinkt’s – für eine saubere Kreuzschifffahrt". Die "Faktenchecks" dazu, stellen alles klar, was so im Laufe der Zeit verändert wurde, aus Schwefel wurden Schadstoffe allgemein, wie "guybrush11" schon ausführlich erklärte, und diese Richtigstellungen ließe sich weiter fortsetzen.

Interessant ist die Auslegung von dem Nichtwahrheitsverbreiter lupinoklu, da wird aus dem Naturschutzbund mal kurz eine Universität, und erschreckend ist die Naivität der Bewerter, unreflektiert glaubt man alles, auch wenns nicht stimmt, zu faul oder was immer sich selbst schlau zu machen, natürlich durch meist dem rechten Populismus zuzuordneten Medien und auch Politikern dieser Richtung ist diese Verbreitung der Unwahrheit zu zurechnen. Man muss ja froh sein, dass es noch Qualitätsmedien gibt, die diese Unwahrheiten aufdecken bzw. richtigstellen, nach m. M. hängt die Kleine da ein wenig nach, sie "überwacht" zwar die Kommentare auf Netiquette, jedoch auf den Wahrheitsgehalt eher wenig, naja eine Redakteurin macht es ab und zu, und um weiter zum Kommentar zu kommen, Stromnotstand, warum sollte es dazu kommen, steht da nicht irgendwas im Regierungsprogramm drinn, mit xxx Dächern, wieviel Giga, Terawatt könnte man noch erreichen, Strominfrastrukturausbau, all dies könnte Jobs bringen, da muss man schon sehr pessimistisch denken um überhaupt auf den Gedanken zu kommen.
Und nochmal retour zu den Naturschutzbund ein Zitat vom Verantwortlichen dazu: "Die Zahl haben wir gewichtet nach der Bedeutung der Schadstoffe grob als Quersumme ermittelt", erläutert Dietmar Oeliger, Leiter der Nabu-Abteilung Verkehrspolitik. Man hat also Äpfel, Birnen, Kirschen und Tomaten irgendwie zusammengezählt und durch vier geteilt. Oeliger weiß, dass so etwas unseriös ist.. (Auszüge aus "Zeit Online")

Antworten
SoundofThunder
3
10
Lesenswert?

Wo haben Sie das denn her?

15 Containerschiffe produzieren gleich viel Schadstoffe wie 1,3 Milliarden Autos?

Antworten
melahide
8
11
Lesenswert?

Strom

kann man aber mehr produzieren. Man muss halt endlich mal von diesen Mega-Großprojekten weg kommen. Solaranlagen auf die Dächer, Kleinwindräder in Gärten... in Summe wird das reichen!

Antworten
guybrush11
11
15
Lesenswert?

Ein Irrtum

Zu den 15 Containerschiffen: Nicht Schadstoffe, sondern Schwefeloxid gemeint. Und der Vergleich hinkt, weil Autos kaum noch Schwefeloxid ausstoßen. In Bezug auf CO2 ist die Schiffahrt sind Autos das weit grösere Problem als die Containerschiffe: "Doch am weltweiten Ausstoß dieses wichtigsten Treibhausgases hat der Schiffsverkehr nur einen Anteil von drei, der Straßenverkehr aber von 17 Prozent."

Antworten
Liemo
0
10
Lesenswert?

Irrtum?

Ok, wenn also 3% vom Schiffsverkehr und 17% vom Straßenverkehr (wie viel sind denn davon PKW?) kommen, woher kommen die restlichen 80% und was tut man dagegen???

Antworten
X22
0
4
Lesenswert?

Emissionen nach Wirtschaftssektoren (ganzer Artikel science. orf. at/ stories/ 2988476/ )

25% Energie und Wärmegewinnung
25% Landwirtschaft
20% Industrie
14% Verkehr
8% Zementproduktion
8% Sonstige

Antworten
feringo
0
2
Lesenswert?

@X22

Das ist wieder mal eine klare Angabe. Da können alle für Österreich weiterrechnen. Sehr guter Tipp! Danke!

Antworten
X22
0
1
Lesenswert?

Es ist aber eine internationale Studie

sie kann nicht 1:1 umgelegt werden, lt. einigen Angaben ist die Belastung in Österreich ein wenig anders verteilt, die der Industriebelastung ist bei uns um einiges höher

Antworten
RaraAvis
34
9
Lesenswert?

Wasserstoff

Braucht weit mehr Strom, und ist fossil, weil aus Erdgas hergestellt, somit Unsinn zum Quadrat. Wasserstoff wird von der Mineralöllobby gepusht, um uns weiter von einer Tankinfrastruktur abhängig zu halten.

Antworten
feringo
1
4
Lesenswert?

@RaraAvis H2 besser als klimaneutral

Strom muss ja sowieso viel produziert werden (in Afrika, wo die Sonne immer scheint, nur das ist global ökonomische rentabel) und H2 kann durch Elektrolyse aus Wasser erzeugt werden.H2 ist Null fossil und besser als klimaneutral.

Antworten
SagServus
1
4
Lesenswert?

in Afrika, wo die Sonne immer scheint, nur das ist global ökonomische rentabel

Das ist zurzeit reinstes Wunschdenken und leider komplett praxisfern.

Erstens weil Afrika gerade in der Region politisch derart instabil ist und zweitens, weil man sich als Konsument damit wieder in Abhängigkeit einer Organisation analog der OPEC begeben wird die ihre "Förderquote" bestimmt und somit Verfügbarkeit und Preis bestimmt.

Wenn man davon weg und auf H2 setzen will, dann muss Europa seine eigene H2 Versorgung bewerkstelligen und diese nicht in andere Länder auslagern.

Antworten
feringo
0
1
Lesenswert?

@SagServus

Ich finde eher die Politik, die meint, Österreich und Europa könne die Welt alleine retten als praxisfern. Das Klimaproblem ist weltweit und muss auch weltweit gelöst werden. Deswegen ist es viel wichtiger klevere internationale Klima- und Wirtschaftspolitik zu machen anstatt die Österreicher zu verunsichern. Die Politiker müssen sich halt anstrengen.
Marokko z.B. ist kein instabiles Land und dort gibt es auch schon Solarkraftwerke. Die Überlegung, die Flüchtlingswelle durch Schaffung von Arbeitsplätzen in Afrika einzudämmen ist überhaupt nicht praxisfern, sonder hautnah und hoch aktuell. Man wird halt Europa in Richtung Afrika zu erweiter haben.

Antworten
Carlo62
4
15
Lesenswert?

H2 kann jederzeit und überall aus Überschussenergie...

...aus Solar- und Windstrom produziert werden. Kurze Betankungszeiten und absolut keine Emissionen und absolut CO2 neutrale Herstellung des H2 ermöglichen ein praxistaugliches Konzept für den Individualverkehr. Und das Beste: Mit der Abwärme aus der Brennstoffzelle kann man im Winter das Auto ohne Reichweitenverlust heizen!

Antworten
SagServus
4
3
Lesenswert?

Das Unwissen um H2...

"H2 kann jederzeit und überall aus Überschussenergie aus Solar- und Windstrom produziert werden." - Von welcher Überschussenergie aus Solar- und Windstrom reden sie? Bis es diesen Überschuss gibt, haben sie bereits jedes Auto auf Batterietechnologie umgestellt.
Desweiteren brauchen sie für die H2 Synthese auch eine konstanste Energiequelle. Das funktioniert nicht, dass die Anlage mal halt da 5 Minuten läuft, dann wieder mal nicht, dann wieder mal 2 Stunden wenn halt mal Überschuss da ist.

"Kurze Betankungszeiten" - Ein Auto kann kurz betankt werden. Mehrere nicht. Liegt daran, dass das H2 an den Tankstellen nach den Tankvorgängen natürlich auch wieder verdichtet werden muss damit es mit 700bar getankt werden kann, und das dauert.
Derzeitige Wasserstofftankstellen haben zurzeit den gleichen Autodurchsatz von 2-3 Autos pro Stunde wie ein Tesla Supercharger.

Antworten
RaraAvis
13
7
Lesenswert?

Aha

in den Köpfen der Wasserstoffmärchenonkel fehlt immer der Strom für Elektromobilität, abre für die Zehnfache Menge Wasserstoff ist diese immer im Überschuss vorhanden :)

Wenn du der Dritte in der Reihe einer Wasserstofftankstelle bist, kannst dich auf einige Stunden warten freuen, in USA stehen die Leute schon stundenlang an, weil nach dem ersten der Druckaufbau ewig dauert, dann friert der Füllstutzen und du musst 15 Minuten warten, bis er auftaut ….

Wasserstoff ist absoluter Bullshit in Reinform.

Elektromobilität ist jetzt schon praxisnaher und ich kann überall Strom laden. während für Wasserstoff wieder eine Verteilungsindustrie erforderlich ist.

Antworten
Carlo62
1
12
Lesenswert?

Verzeihung, ich habe gegen ein Empfehlung meines Professors verstoßen:

Diskutiere nicht mit Idioten oder Ignoranten!

Antworten
scionescio
3
5
Lesenswert?

@carlo62: obwohl es mir fast körperliche Schmerzen bereitet, immer wieder den gleichen Unsinn von den ahnungslosen Fanboys zu lesen, habe ich mich wegen erwiesener Aussichtslosigkeit zurückgehalten - aus einem Schnapsglas bringst halt keinen Liter raus;-)

Außerdem hat meine Frau mit mir um eine gute Flasche Refosco gewettet... auf die freu ich mich schon heute am Abend;-)

Antworten
huckg
6
6
Lesenswert?

@RaraAvis: Kampf gegen Windmühlen

Du wirst mit deinen Argumenten nicht gegen die Tankstellenlobby sowie gegen den Staat ankommen.
Das Wasserstoff keine Antriebsform, sondern "nur" eine Möglichkeit der Energiespeicherung ist, verstehen schon viele Menschen nicht. Dass es nur Sinn macht, mit erneuerbaren Energien die Zukunft zu Denken schon eher. Dass aber Wasserstoff derzeit zu weit über 90% aus Erdgas erzeugt wird und dass ein "sauberer" Wasserstoff aus erneuerbaren Strom (Sonne, Wind, Wasserkraft etc.) (derzeit) nicht effizient gewonnen werden kann wird ausgeblendet. Die Umwandlung von Ökostrom zu Wasserstoff, die Verteilung und anschließendes Rückwandlung zu Strom im Auto, um damit einen Elektromotor zu betreiben kostet 4 bis 5x (nicht 10x) soviel Strom wie für den Fahrbetrieb nötig wäre.
Nein, nicht das batteriebetrieben Elektroauto wird von den einzelnen Lobbyisten stark beworben, es ist der Wasserstoff der auch in Zukunft Abhängigkeiten der Autofahrer und damit Gewinnmonopole sichert.

Antworten
paulrandig
1
26
Lesenswert?

Das wiederum...

...liest sich fast zu vernünftig um realistisch zu sein. Denken wir nur daran, dass sich in der Vergangenheit selten die bessere, sondern meistens die besser beworbene Technologie durchgesetzt hat.

Antworten
Carlo62
4
7
Lesenswert?

In anderen Erdteilen...

...ist diese Technologie bereits serienreif (Südkorea, Japan). Nur wir Europäer hinken der Entwicklung nach wegen unfähiger Politiker und der BEV Lobby!

Antworten
SagServus
1
4
Lesenswert?

In anderen Erdteilen ist diese Technologie bereits serienreif (Südkorea, Japan)

So zur Info. Die dort ansässigen Autohersteller fahren ihre H2 Entwicklung im PKW Bereich bereits wieder zurück.

Toyota hat nach dem Mirai nix mehr neues und Honda hat nach dem FCX Clarity auch nur mehr auf BEV gesetzt.

Antworten