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Reisen gestrichen Wegen Cook-Pleite fallen auch TUI-Reisen aus

Wie ein TUI-Sprecher bestätigt, fallen nach der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook auch bei TUI sämtliche Reisen aus, in welche Thomas Cook involviert war.

Insolvenz Thomas Cook
Wer bei TUI gebucht hat, aber mit einer Maschine von Thomas Cook geflogen wäre, bleibt am Boden © APA/dpa/Silas Stein
 

Der Reiseanbieter TUI streicht bis Ende Oktober alle jene Reisen, bei denen Thomas Cook involviert ist. Wer demnach bei TUI gebucht hat, aber mit einer Maschine von Thomas Cook geflogen wäre, muss zu Hause bleiben. Ein TUI-Sprecher sagte laut britischer "Sun": "Wir müssen leider Buchungen über TUI und First Choice streichen, die von Thomas Cook ausgeführt worden wären." Dies gelte ab sofort und bis 31. Oktober.

Mit Priorität soll nun zumindest eine Lösung für Reisende ab dem 31. Oktober gefunden werden. In den sozialen Netzwerken beklagen sich schon jetzt viele TUI-Urlauber darüber, dass ihre Reisen einfach gestrichen wurden.

Cook-Tochter Condor fliegt vorerst weiter

Der deutsche Ferienflieger Condor hingegen hält seinen Betrieb weiter aufrecht. Alle Flüge würden wie geplant durchgeführt, teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag mit. Wegen der Insolvenz des Mutterkonzerns Thomas Cook hatte Condor einen Überbrückungskredit bei der deutschen Bundesregierung beantragt. Darüber ist aber noch nicht entschieden. Noch ist auch offen, ob es einen Investor gibt, der die Gesellschaft mit ihren 4900 Beschäftigten möglicherweise von Thomas Cook übernehmen könnte. 

Kommentare (2)

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Kunierer
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2
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Billig, billiger am billigsten

muß heute das Reisen bei den Pauschalangeboten sein. Ägypten darf schon überhaupt nichts mehr kosten, Türkeiurlaube zum Schleuderpreis, wo soll dann der Reiseanbieter noch viel daran verdienen.

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büffel
31
12
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Recht und billig

Ja, bitte noch viel, viel mehr Insolvenzen auf diesem Sektor, denn freiwillig funktioniert es einfach nicht, daß die Menschen am Boden bleiben und nicht unseren Lebensraum und den vieler anderer Arten zerstören.

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