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Neue Sanktionen US-Spitze: "Haben alle Einkommensquellen des Iran abgeschnitten"

Die USA belegen die iranische Zentralbank mit Sanktionen. Es seien die schärfsten jemals gegen ein Land verhängten, sagt der US-Präsident Donald Trump.

Steve Mnuchin, Donald Trump, Mike Pence
Steve Mnuchin, Donald Trump, Mike Pence © AP
 

Die US-Regierung hat die iranische Zentralbank und den Staatsfonds des Landes wegen angeblicher Finanzierung terroristischer Aktivitäten mit Sanktionen belegt. Es seien die schärfsten jemals gegen ein Land verhängten Sanktionen, erklärte US-Präsident Donald Trump am Freitag im Weißen Haus. "Wir haben jetzt alle Einkommensquellen des Iran abgeschnitten", sagte Finanzminister Steven Mnuchin. Auch Irans Staatsfonds sei nun mit Sanktionen belegt.

Die beiden Institutionen hätten unter anderem den Al-Quds-Brigaden - die im Ausland aktive Elitetruppe der iranischen Revolutionsgarden, welche Washington als Terrororganisation einstuft, Milliarden Dollar und Euros zukommen lassen, hieß es. Auch die schiitischen Milizen Hisbollah im Libanon und diedie schiitischen Milizen Hisbollah im Libanon und die Houthis im Jemen hätten Gelder erhalten. Diese Gruppierungen verbreiteten "Terror" und "destabilisieren die Region", sagte der US-Finanzminister.

Die US-Regierung hatte die Zentralbank bereits zuvor zum Ziel gemacht. Einzelheiten zu den neuen Sanktionen waren zunächst nicht bekannt, sie dürften allerdings Irans Zugang zum internationalen Finanzsystem weiter einschränken. Präsident Trump erklärte: "Es ist schade, was mit Iran passiert. Es geht den Bach runter", sagte Trump. "Sie müssen nur mit dem Terrorismus aufhören", erklärte er.

Nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien am vergangenen Wochenende hatte Trump eine Verschärfung der Sanktionen angekündigt. Die US-Regierung sieht den Iran als Urheber des Angriffs, Teheran bestreitet dies aber.

Vermögen werden eingefroren

Mögliche Vermögen sanktionierter Personen und Institutionen in den USA werden damit eingefroren und US-Firmen und Banken dürfen keine Geschäfte mehr mit ihnen machen. Auch ausländische Banken und Personen, die weiterhin mit ihnen bedeutende Geschäfte machten, könnten nach US-Angaben mit Sanktionen belegt werden.

Die USA waren im vergangenen Jahr aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und haben seither scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Teheran wieder in Kraft gesetzt, darunter auch ein Verbot von Ölexporten. Die US-Regierung setzt Sanktionen auch gezielt ein, um Irans Atom- und Waffenprogramm zu untergraben.

Kommentare (4)

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Hieronymus01
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Hätte mich gewundert wenn Trump in seine Amtszeit keinen Krieg anzettelt.

Und wenn es nur ein Krieg (noch) der Worte ist.
So kann man eine (amerikanische) Nation einen und die Chancen auf eine Wiederwahl steigen.

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levis555
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Zuerst beginnen die Amerikaner mit gefakten Angaben den Krieg im Irak,

dann nehmen sie dem Iran sämtliche Einnahmequellen (und sind auch noch stolz darauf), ohne wirklich zu wissen, wer nun hinter dem Drohnenangriff steckt.
Einfach ein Scheixxland...und der grösste Kriegstreiber weltweit

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checker43
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Der

Drohnenangriff wurde von den jemenitischen Kriegspartei bestätigt. Dass die ihre Drohnen nicht selber bauen, sondern vom Iran beziehen, ist auch kein Geheimnis.

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levis555
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Selbst wenn es so wäre,

was haben eigentlich die Amerikaner damit zu tun? a
Ausser natürlich, sie erhoffen einen kleinen Krieg, um ihre Waffenindustrie zu stärken...

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