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Bis zur Klärung der VorwürfeUmstrittener Casinos-Vorstand Sidlo nimmt Urlaub

Die Casinos Austria erweitern ihre Untersuchungen rund um die umstrittene Postenbesetzung im Vorstand des Unternehmens.

© APA
 

Bis die erweiterten Untersuchungen bei den Casinos Austria abgeschlossen sind, geht Finanzvorstand Peter Sidlo auf eigenen Wunsch auf Urlaub. Seine Bestellung, die von den Freiheitlichen angeblich in Zusammenarbeit mit Novomatic bewerkstelligt wurde, ist der Kern der ganzen Causa.

Beschlossen wurde das weitere Vorgehen heute in einer außerordentlichen Präsidiumssitzung des Aufsichtsrats. Dort sei man zum Ergebnis gekommen, dass das Unternehmen die aktuellen Ereignisse nicht einfach ignorieren könne. Vollständige Aufklärung der kolportierten Vorwürfe sei im ureigensten Interesse der Unternehmensgruppe.

Daher hat Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner dem Präsidium vorgeschlagen, die bereits seit zwei Wochen laufende interne Untersuchung auszuweiten und zu intensivieren. Um zu klären, ob es im Kreis des Aufsichtsrates oder des Vorstandes Fehlverhalten gegeben hat, wurde die Schima Mayer Starlinger Rechtsanwälte GmbH gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG beauftragt, alle relevanten Informationen rund um die Bestellung des aktuellen Vorstandes zu prüfen und entsprechend kritisch zu beurteilen.

In und um die heutige Sitzung haben laut Casinos-Aussendung sowohl Novomatic als auch Sidlo dem Präsidium abermals versichert, dass die kolportierten Vorwürfe jeglicher Grundlage entbehrten. Würden diese doch stimmen, sei die Casinos Austria AG die Geschädigte und werde nicht zögern, mit allen Mitteln ihre Rechte geltend zu machen.

Casinos-Vorstand: Peter Sidlo, Bettina Glatz-Kremsner, Martin Skopek
Casinos-Vorstand: Peter Sidlo, Bettina Glatz-Kremsner, Martin Skopek Foto © Casinos Austria

Sidlo hat indes den Aufsichtsrat darüber informiert, dass er "zur besseren Wahrung seiner Rechte und zum Schutz des Unternehmens" bis zum Ende der internen Untersuchung einen Urlaub antreten wird. Das Präsidium wertet diese Entscheidung als "Zeichen seines Verantwortungsgefühls für das Unternehmen".

In der Causa geht es im wesentlichen um den Verdacht, dass der Bestellung des FPÖ-Mitglieds eine Absprache zwischen Novomatic und den Freiheitlichen voraus gegangen war. Nach einer anonymen Anzeige gab es Hausdurchsuchungen bei Novomatic-Chef Harald Neumann, Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, Ex-FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus und Sidlo. Erst am Mittwoch wurde eine freiwillige Einschau im Finanzministerium unternommen, wo sich die Korruptionsstaatsanwaltschaft vor allem für Unterlagen des früheren Staatssekretärs Hubert Fuchs interessiert.

Kommentare (7)

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himmel17
1
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Sidlo ist Privilegienabbau auf Blau

Der hat nichts im Casino verloren. Aber die FPÖ braucht Privilegienritter!

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heri13
1
10
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Was soll der Sidlo anderes sagen, als alles gelogen!

Blau und Türkis bestreiten ihre Gaunereien so lange, bis alles ans Licht kommt.
Ich hoffe das beim Fuchs genug gefunden wird, um die ganze Bande zu verknacken.

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tomtitan
3
19
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Ich hoffe, dass es ein unbezahlter Urlaub ist und

dass er nicht wieder an "seinen Arbeitsplatz" zurückkehrt.

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Leberknoedel
2
8
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Ich hoffe, dass es ein

bezahlter Urlaub ist, wer weiß was der Herr sonst verscherbeln will für ein Einkommen!

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georgXV
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29
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???

zum Teufel mit dieser elendigen Parteibuchwirtschaft (ALLER Parteien) und diesen "part-of-the game" (gibst Du mir, so geb´ ich Dir) Absprachen !!!

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SoundofThunder
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😏

Das ist doch der neue Stil deiner Regierung. Nur ärger ,siehe Ibiza

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BernddasBrot
2
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Der erste Blaue ,

der von der Karfreitagsregelung Gebrauch macht.......

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