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Nach PleiteSolarpionier Solid zieht Sanierungsantrag zurück

"Big Solar"-Entwickler: Die Gesellschaft für Solarinstallation und Design (Solid) mit Sitz in Graz hat ihren Antrag auf Sanierung von Anfang Juni zurückgezogen.

Gründer und Geschäftsführer Christian Holter
Gründer und Geschäftsführer Christian Holter © Solid/JJ Kucek
 

Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, dass eine Auffanggesellschaft "knapp vor der Gründung" stehe und im September präsentiert werde. Sie soll sowohl österreichische als auch internationale Projekte von Solid fortführen und die Mitarbeiter übernehmen.

Die Geschäftsführer Christian Holter und Franz Radovic wollen Details gemeinsam mit den neuen Partnern erst in rund zwei Wochen präsentieren, hieß es in der knappen Aussendung. Näheres wollte Holter am Donnerstag auch auf APA-Nachfrage nicht verraten. Die Energie Steiermark zähle jedenfalls nicht zu den neuen Mitgliedern der Auffanggesellschaft. Dennoch werden mit dem steirischen Energieversorger nach wie vor Gespräche über die Fortführung der Pläne für das Vorzeigeprojekt "Big Solar" geführt. Die neue Gesellschaft werde jedenfalls das Know-how haben, um die Pläne zu realisieren, versprach Holter.

Klage von Projektpartner

Das Unternehmen hatte am 3. Juni ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Überschuldung betrug rund 6,1 Millionen Euro. 35 Dienstnehmer und 145 Gläubiger waren betroffen. Unabhängig davon wird auch noch auf dem Zivilrechtsweg prozessiert, denn die dänischen Projektpartner bei "Big Solar" haben Holter und Radovic auf 200.000 Euro Schadenersatz geklagt. Die Klage resultierte allerdings aus alten Verträgen und habe mit der neuen Gesellschaft nichts zu tun, betonte der Unternehmer.

Kommentare (2)

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ratschi146
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4
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...steirische Energieversorger..

Und es ist nicht die Energie Steiermark, kann ist es die Energie Graz bzw die Holding sein?.... und kann man nun spekulieren wieviel ev. die Stadt Graz direkt oder indirekt an Haftungsübernahmen dann in den Büchern stehen hat :-) alles natürlich im Konjuktiv :-)

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Geerdeter Steirer
1
6
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Da stecken sie dann bis zum Hals ind der Güllegrube,........

das sind gravierende geschäftstechnische wie finanztechnische Fehler, es war anscheinend wieder mal zu viel spekulatives Handeln im Spiel .

Dem Argument Glauben zu schenken liegt mir fern : "Die neue Gesellschaft werde jedenfalls das Know-how haben, um die Pläne zu realisieren, versprach Holter."

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