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MastercardNach Datenleck doch ganze Kartennummern in Umlauf

Nach dem Datenleck im deutschen Mastercard-Bonusprogramm "Priceless Specials" tauchten Listen mit vollständigen Kartennummern auf. Damit können laut Mastercard noch keine Käufe im Internet getätigt werden, für Karteninhaber könnte das Leck dennoch gefährlich werden.

Angst vor Datenmissbrauch - Kreditkarten werden eingezogen
© APA
 

Bei dem Datenleck im Mastercard-Bonusprogramm "Priceless Specials" sind auch Listen mit vollständigen Kartennummern von Zahlungskarten in Umlauf gelangt. Mastercard teilte Kunden am Donnerstag mit, dass "möglicherweise" auch ihre Zahlungskartennummer betroffen sei, mit der sie sich bei dem Programm angemeldet hatten. Allerdings ist nur das deutsche Bonusprogramm betroffen und nicht die entsprechende Plattform in Österreich, betont Mastercard.

In ersten bekannt gewordenen Listen waren die Nummern noch bis auf die letzten vier und ersten zwei Ziffern unkenntlich. Immerhin waren das dazugehörige Ablaufdatum und die Prüfnummer auf der Rückseite der Karte nicht Teil des Datenlecks. Damit können die geleakten Kartennummern nicht direkt für Einkäufe im Internet verwendet werden, weil dabei mindestens auch das Ablaufdatum abgefragt wird. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden die beiden Zusatzinformationen nicht bei der "Priceless"-Anmeldung erhoben und sollten in der Datenbank gar nicht erst enthalten sein.

Warum das Leck gefährlich ist

Mastercard verwies darauf, dass ein Dienstleister, der das Bonusprogramm betrieb, "einen Sicherheitsvorfall erlitten" habe. Es gebe dabei keine Verbindung zum Zahlungsnetzwerk von Mastercard.

Es besteht aber weiter die Gefahr, dass Online-Kriminelle mit den in Umlauf gelangten Informationen wie E-Mail, Geburtsdatum, Handy-Nummer oder Anschrift fingierte E-Mails verschicken können, um zum Beispiel an ihre Passwörter zu kommen. Nach Informationen aus Branchenkreisen teilte Mastercard den ausgebenden Banken bereits mit, dass der Konzern die Kosten übernehmen werde, wenn Kunden nach dem Datenleck ihre Karten umtauschen wollen.

Kommentare (9)

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ChihuahuaWelpe55
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Und weil so oft wegen der Kosten herumgeeiert wird

Bargeld kostet keinen Strom! Lediglich das Papier, Farbe und div Sicherheitsdrucke bzw Metall und die Prägekosten/Druckkosten! Anders sieht es bei Online-Transaktionen aus! Da benötige ich Strom und Leitungen! Wäre gespannt, welche Zahlungsart ökölogisch sinnvoller ist!

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tenke
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Wissen Sie was Bargeld kostet?

Ja, die Druckkosten. Enormer Sicherheitsaufwand bei der Herstellung, dem Transport, der Lagerung. Versicherungskosten für diese Prozesse. Bearbeitung und Entsorgung von nicht mehr umlauffähigen Scheinen. UND UND UND. Und Strom.

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Dogsitter
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es ist weder das eine

noch das andere sicher, bargeld kann gestohlen werden, karten können gehackt werden...wichtig ist, sich gut abzusichern...damit man im Falle des Falles das Geld wieder bekommt, das ist bei den karten leichter, als beim bargeld

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ChihuahuaWelpe55
1
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Wenn die Bank crashed

können sie sich sicher sein, dass vor dieser sich lange Schlangen bilden, um noch an Bargeld ranzukommen! Gesehen in Griechenland!
Und wenn der Strom ausfällt, oder das System, was auch bereits einige Male vorkam, dann geht auch nichts ohne Bargeld! Bargeld ist Freiheit

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ChihuahuaWelpe55
20
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Als Bargeldzahler fühle ich mich nun bestätigt, auch weiterhin Bargeld zu nutzen!

Auch wenn mir div Regierungen zu Kartenzahlungen zwingen wollen!

So sicher ist es nicht, was ihr Politiker als Bankenvertreter uns verkaufen möchtet! Haltet uns nicht zum Narren!

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bluebellwoods
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@Chihuahua

Es ist ja nichts gegen Bargeld einzuwenden aber man darf sich "neueren" Bezahlformen auch nicht völlig verschließen.
Bei Versandhäusern, Internetkäufen, Hotelbuchungen, Reservierung von Mietwägen und anderem steht man mit Bargeld an.
Die Reichweite ist mit bargeldlosen Zahlungsmitteln (und dadurch die Möglichkeit eines Datenlecks) natürlich eine andere als bei Bargeld, trotzdem wage ich zu behaupten, dass es um nichts sicherer ist wenn man ständig hohe Bargeldbeträge zuhause hortet oder mit sich herumträgt.

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CuiBono
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@ChihuahuaWelpe55

Maaa - wia liab.
Und wia konsequent.

Weil Sie wohl auch Papiergeld verweigern und ausschließlich mit Münzen tandeln, ja?!

Maria Theresien Taler, Goldrubel, Silberdollar, Gulden und Lire, Franken und Franc und vieles mehr - alles geprägt und mit mehr oder weniger edlem Metallwert dem Nennwert entsprechend.
Oder vielleicht doch Kauri-Muscheln?

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checker43
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Bargeld

wurde ja noch nie gestohlen.

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ChihuahuaWelpe55
13
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Was denn?

Vor einem Überfall bin ich als Bankomatkartenbesitzer auch nicht gefeit! Entweder verschaffen sich die Räuber online über Fishing-Aktionen zugang, oder sie „fragen einen höflich“, welchen Pincode die Bankomatkarte hat!

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