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Von Krüger zu ZipseFinanzaufsicht untersucht den Chefwechsel bei BMW

Mitte August löste Oliver Zipse Harald Krüger an der BMW-Spitze ab. Die deutsche Finanzaufsicht prüft, ob der börsennotierte Konzern die Öffentlichkeit darüber rechtzeitig informiert hat.

Oliver Zipse ist neu am BMW-Steuer © bmw group/eric kruegl
 

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin prüft, ob der Autohersteller BMW die Öffentlichkeit rechtzeitig über den Wechsel des Vorstandsvorsitzenden informiert hat. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet.

Es geht um die BMW-Mitteilung vom 18. Juli. Darin hatte der Autohersteller verkündet, dass Produktionsvorstand Oliver Zipse vom bisherigen Chef Harald Krüger "am 16. August 2019 das Amt des Vorsitzenden des Vorstands der BMW AG übernehmen" werde.

"Kursrelevante Entwicklung"

Börsennotierte Unternehmen sind verpflichtet, die Öffentlichkeit und ihre Aktionäre rechtzeitig über Entwicklungen zu informieren, die den Aktienkurs beeinflussen können. Ein Chefwechsel ist so eine kursrelevante Entwicklung.

Medien wussten es früher

Verschiedene Medien hatten bereits deutlich vor dem 18. Juli darüber berichtet, dass Zipse zu den Favoriten für die Nachfolge zähle. Ob diese Medienberichte aber tatsächlich der Grund für die Bafin-Prüfung sind, wollte die Behörde nicht kommentieren.

Eine BMW-Sprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag: "Wir haben keine Kenntnis zu einer Untersuchung der Bafin."

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