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Bei LaudaRyanair macht Druck mit polnischen Leihpiloten

Die Lauda-Muttergesellschaft Ryanair sucht in Polen nach Piloten für Wien, die geleast werden sollen. Am Mittwoch ist eine Betriebsversammlung bei Lauda anberaumt.

Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber
Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber droht mit dem Abbau von Jobs © APA/Herbert Pfarrhofer
 

Europas größte Billig-Airline Ryanair verstärkt den Druck auf die Tochter Lauda. Wie berichtet, hat ja Geschäftsführer Andreas Gruber unverhohlen mit dem Abbau von Jobs gedroht, sollte es nicht rasch gelingen, die Effizienz zu steigern. Jetzt werden mehr Details bekannt.

Konkret geht es vorerst um die Jobs von 15 Piloten und 12 Copiloten. Ryanair argumentiert laut "Kurier" damit, ab Herbst vier Boeing 737 samt Crews in Wien zu stationieren anstatt die Lauda-Flotte aufzustocken.

Piloten-Leasing

In Polen wird dem Bericht zufolge schon das Rekrutieren von Piloten vorbereitet. Die dortige Charter-Tochter Ryanair Sun startet ab Herbst unter der neuen Marke Buzz. Und Buzz sucht derzeit Piloten für Charter- und Linienflüge - aber nicht direkt, sondern über die polnische Leiharbeitsfirma Warsaw Aviation. Die Kapitäne und Copiloten docken dort als Selbstständige an und werden an Buzz bzw. möglicherweise auch an Lauda verleast.

Das Airline-Portal Aerotelegraph.com beruft sich auf eine Stellenanzeige von Buzz: Von 27. Oktober 2019 bis zum 28. März 2020 würden die neuen Piloten von Buzz in Wien stationiert. Das mache die 790 Mitarbeiter, davon 450 in Österreich, besorgt. Für Mittwoch sind Betriebsversammlungen angesetzt, die in drei Tranchen durchgeführt werden, um den Flugbetrieb nicht zu stören.

 

Kommentare (7)

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Hildegard11
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Ryanair

Ein so durch und durch Sklaventreiberverein gehört konsequent boykottiert. Aber die Gier und billig - da ist dem Konsumenten alles wurscht.

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Gedankenspiele
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Ich wollte nach dem Ableben des Herrn Lauda nicht pietätlos wirken.

Deshalb habe ich damals meine Gedanken nicht in ein Kommentar gegossen.

An welche Airline er seine Aktien hier verscherbelt hat um sich privat zu bereichern und das alles unter dem Deckmantel einer österreichischen Lösung (zur Info: LaudaMotion ist heute im 100 prozentigen Besitz der irischen Fluglinie Ryanair) ist unwürdig und für die Angestellten meist prekär.
Die Nahezu-Heilligsprechung Niki Laudas zu seinem Ableben ist inzwischen glücklicherweise überstanden.

Danke an Niki Lauda posthum und an den Ex-Infrastrukturminister Norbert Hofer von der FPÖ, der stets von einer österreichischen Lösung sprach.

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joektn
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Lächerlich

Nur weil man Schrottflieger bei Boeing bestellt die nicht geliefert werden können müssen jetzt alle leiden? Es ist ein Versagen des Managements wenn man trotz der bekannten Mängel an der 737 trotzdem weiterhin über 300 neue Exemplare der MAX bestellt obwohl Airbus ein sehr attraktives Angebot gemacht hat.

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marcneum
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Lächerlich

737MAX werden in wenigen Monaten wieder überall fliegen können, die Bestellungen abgearbeitet werden und dann wird dieses Flugzeug die Erfolgsgeschichte von Boeings 737 fortführen, es gibt absolut keine Notwendigkeit auf ein minderwertigeres Produkt (A320n) umzusteigen...

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sterzi
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Der

hätte auch nicht lange gefackelt

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Stratusin
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Leider kein Niki mehr da,

der das regelt! :(

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Lodengrün
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Hofer der Schirmherr

macht das schon.

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