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KostenfalleSo vermeiden Sie die Extra-Gebühren bei Billig-Airlines

Tickets bei Billig-Airlines wirken auf den ersten Blick günstig. Zusatzkosten sind aber oft gut versteckt.

Auf böse Überraschungen kurz vor Reiseantritt will man lieber verzichten © (c) Monkey Business - stock.adobe.com
 

Ob der Check-in am Flughafen, die Sitzplatzreservierung oder das Handgepäck – bei Billigfliegern sind Services, die mitunter als selbstverständlich gelten, immer häufiger mit zusätzlichen Kosten verbunden. So ist ein Online-Check-in bei allen Fluglinien kostenlos – wer jedoch erst am Flughafen eincheckt, muss bei Lauda und Ryanair 55 Euro draufzahlen, sollte man sich für die billigste Ticketkategorie entschieden haben. Die Höhe der Gebühr wird bei der Buchung nicht automatisch angezeigt.

Erst vor kurzem erklärte das Oberlandesgericht Wien diese Gebühr für unzulässig, doch Lauda geht in Berufung. Die Kosten fallen also erstmal weiterhin an. Genaues Lesen lohnt sich also: "Reisende sollten beim Buchungsprozess immer besonders achtsam sein, sonst ist man am Ende mit unvorhergesehenen Kosten konfrontiert", rät ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner.

"Kleinkindgebühr" und Sitzplatzreservierung

Konnten Kinder unter zwei Jahren früher meist kostenlos oder sehr günstig fliegen, ist das heute nicht mehr selbstverständlich - besonders bei Billigfliegern. Eine sogenannte “Kleindkindgebühr” von 25 Euro wird zum Beispiel von der Fluglinie Lauda verlangt. Das ist teuer, bedenkt man, dass gewisse Ticketpreise schon bei zehn Euro beginnen - und man da wenigstens einen eigenen Sitzplatz hat. Bei Wizz Air fallen pro Flug und Kleinkind zwischen acht und 27 Euro an, bei Eurowings sind es 19 Euro und bei Easyjet 31 Euro.

Damit Kinder im Flieger nicht getrennt von ihren Eltern sitzen, muss bei Lauda übrigens zumindest ein Erwachsener einen Platz für sechs Euro reservieren. Sonst werden die Sitzplätze nach dem Zufallsprinzip vergeben. "Bei großer Nachfrage, wie jetzt in den Sommermonaten, können die Gebühren auf bis zu 15 Euro steigen", warnt die ÖAMTC-Expertin. Auch Easyjet gibt keine Garantie, dass alle Personen der gleichen Buchung zusammen sitzen können. Eine Sitzplatzreservierung kostet zwischen drei und zwölf Euro pro Person.  

Tschüß, Trolley!

Bucht man den günstigsten Tarif, ist bei vielen Billigfliegern auch kein kleiner Reisetrolley als Handgepäck inkludiert. Bei Wizz Air, Lauda und Ryanair muss beim günstigsten Tarif das Handgepäck unter den Sitz passen – sonst fallen 25 Euro Zusatzgebühr an. Easyjet veranschlagt sogar 60 Euro. Diese Gebühren können häufig nur mit Kreditkarte beglichen werden.

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