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Auch Lauda betroffenBei Ryanair sind hunderte Jobs in Gefahr

Bei Europas größtem Billigflieger Ryanair stehen wegen des Flugverbots für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max hunderte Stellen auf der Kippe. Auch bei Ryanair-Tochter Lauda wackeln Jobs.

Ryanair-Chef Michael O'Leary will auch bei Lauda (vormals Laudamotion) kürzen
Ryanair-Chef Michael O'Leary will auch bei Lauda (vormals Laudamotion) kürzen © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Das Unternehmen benötige rund 1500 weniger Piloten und Flugbegleiter als eigentlich geplant, zitierte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch aus einer Videobotschaft von Ryanair-Chefn Michael O'Leary.

Schon jetzt habe die Airline mehr als 500 Piloten und rund 400 Flugbegleiter zu viel. Weitere 600 Stellen, die Ryanair für kommenden Sommer besetzen wollte, würden nun nicht benötigt.

Als weiterer Grund gilt die Unsicherheit durch den geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU, der auf die Nachfrage drückt. Ein Ryanair-Sprecher bestätigte die Echtheit des Videos.

Wachstums-Pläne zusammengestrichen

"Wir werden in den nächsten Wochen versuchen, den Stellenabbau möglichst gering zu halten", sagte O'Leary darin. Allerdings werde er sich nicht ganz vermeiden lassen. Bis Ende August solle Klarheit herrschen.

Die Fluggesellschaft hat wegen der gestoppten Auslieferungen des Boeing-Fliegers ihre Wachstumspläne für das kommende Jahr zusammengestrichen. Bis zum Sommer 2020 werde sie statt der geplanten 58 Jets des Typs voraussichtlich nur 30 Maschinen erhalten.

Nach zwei tödlichen Abstürzen bei Airlines in Indonesien und Äthiopien gilt für die Boeing 737 Max seit März ein weltweites Flugverbot. Noch ist völlig offen, wann der Hersteller die Probleme mit dem Jet gelöst hat und die Aufsichtsbehörden das Flugverbot aufheben. Boeing hat die Produktion des Typs bereits gedrosselt und die Auslieferungen gestoppt.

Wie der Kurier indes berichtet, sollen auch bei der Ryanair-Tochter Lauda (vormals Laudamotion) Kürzungen anstehen. Die Aufstockung der Flotte (derzeit 20 Airbus) um vier Flugzeuge für den Winter 2019 sei fraglich, zudem drohe der Verlust von bis zu 30 Bord-Mitarbeitern.

Kommentare (2)

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walterkaernten
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billigflieger

So ist es:

Alle wollen die billigflieger wegen umweltproblemen weg haben.
Siehe viele berichte in ALLEN medien.

Wenn nur RYAN AIR flüge ( AUS WELCHEN GRÜNDEN AUCH IMMER) streicht, dann hilft das zwar der Umwelt, aber arbeitsplätze gehen verloren.

Das ist einfach eine unabänderbare tatsache.

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Lodengrün
1
7
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Da hat ja der Herr Hofer

den Deal mit Lauda doch gut eingefädelt. Ja wenn man dort einmal schnuppern durfte.

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