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76 statt 72 StundenLängere Öffnungszeiten? So verlaufen die Gräben im Handel

Die Diskussion um längere Öffnungszeiten im Lebensmittelhandel nimmt kein Ende. Der Handelsverband ist dafür, die Wirtschaftskammer beruft sich auf ein klares Nein ihrer Mitglieder. So liegen die Interessensvertreter im Clinch.

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72 oder 76 Stunden offen halten ist die Frage im Handel. © industrieblick - Fotolia
 

Und jährlich grüßt die Debatte um die Öffnungszeiten im Lebensmitteleinzelhandel. Frank Hensel, Vizepräsident des Handelsverbandes, einer freien Interessensvertretung, nahm die Präsentation einer Studie über die wirtschaftliche Bedeutung der Lebensmittelhändler zum Anlass, Weichenstellungen auf regulatorischer Ebene zu fordern. Dazu zählt die "Ausweitung der maximalen wöchentlichen Ladenöffnungszeiten von 72 auf 76 Stunden", das hätte eine "massive Beschäftigungswirkung für den heimischen Arbeitsmarkt" zur Folge und würde im Lebensmittelhandel ein Aufsperren von 7 bis 20 Uhr werktags und an Samstagen bis 18 Uhr ermöglichen.

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hansi01
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Wer es in 72 Stunden nicht schaft

Der/Die tut mir leid. Aber ein wenig fasten schadet ja eh nicht

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Alfa166
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Ich selbst war beruflich ein Jahr in Deutschland

Und muss zugeben, dass die dortigen Öffnungszeiten (Mo-Sa 8-22) schon etwas gutes haben. Falls man mal beruflich bedingt Überstunden machen muss, hat es den Vorteil, dass man sich eben nicht abhetzen muss um nich schnell vor Ladenschluss ins Geschäft zu kommen und auch verlagert sich der Ansturm, den wir in Österreich an Samstagen (weil nur bis 18.00 geöffnet) haben, einfach auf alle anderen Tage.
Dort wird eben in 3 Schichten gearbeitet, nicht nur 2 wie bei uns im Lebensmittelhandel. Und das, obwohl die maximale Wochenarbeitszeit im Lebensmittelhandel in Deutschland 35h beträgt und vom Gesetz her maximal 10h Arbeitszeit erlaubt sind.

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tenke
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Der Tag wird nicht kürzer.

Jemand, der abends bis 22 Uhr (?) arbeitet, kann ja auch DAVOR einkaufen gehen.

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Mein Graz
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@Alfa166

Wie lange sollten denn d.M.n. Geschäfte dann geöffnet haben? Du machst vll. bis 20 Uhr Überstunden und kannst noch einkaufen. Ein anderer arbeitet bis 22 Uhr - der will dann natürlich auch noch einkaufen können!
Also am besten gleich 24/7 offen halten?

Und wenn du glaubst, dass bei einer um 4 Stunden längeren Öffnungszeit tatsächlich dann anders gearbeitet oder mehr Personal eingestellt wird, dann irrst du sicherlich. Die Arbeitszeit wird einfach gestreckt. Auf der Strecke bleiben die Handelsangestellten!

An Samstagen konnte ich auch keinen besonderen Ansturm feststellen, eher am Freitag. Und keiner kann mir einreden, dass sich das Einkaufen während der jetzigen Öffnungszeiten nicht ausgeht, weil er ja vielleicht Überstunden machen muss!
Die Lebensmittelgeschäfte haben lange genug geöffnet.

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lucie24
24
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Wozu Beschränkungen?

In anderen Ländern der EU haben die Geschäfte teils Tag und Nacht und auch am Sonntag geöffnet. Die Leute die dort arbeiten werden bezahlt. Wo ist das Problem?

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SoundofThunder
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Na wo ist denn der Balrog?

76 Stunden bei gleichem Personalstand! Wie war das mit der Arbeitszeitflexibilisierung?

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Balrog206
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Sound

Fehl ich dir schon 😉!! 2 Versuch , da nur jedes 3 Post reingestellt wird 🤔
Es werden halt zu gewissen Zeiten die Geschäfte mit weniger Personal besetzt sein , damit es dich trotz der längeren Öffnungszeiten ausgeht !
Für mich wäre sowieso an Samstagen um 14uhr Schluss , früher 12 Uhr und niemand ist verhungert , jetzt schlafens halt länger und gehen gemütlichst um 16 Uhr einkaufen🙈

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Balrog206
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Sound

War gerade mit Mtb noch unterwegs ! Dann haben’s eben über gewisse std weniger Personal im Laden ! Für mich wäre sowieso am Samstag um 14 Uhr Ladenschluss !! Früher wars 12 Uhr und niemand ist verhungert , jetzt schlafens halt den halben Tag und um 16 Uhr gehen Sie einkaufen 🙈🙈

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büffel
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Ein Hohn

Zusätzliche Arbeitsplätze, der Witz des Tages. Denn erstens steigt die Kapazität der Käufer nicht, sondern das Ganze wird nur verlagert, und zweitens könnten Billa & Co. auf Selbstbedienungskassen verzichten, dann würden Arbeitsplätze _erhalten_ bleiben.
Doch es geht hier natürlich nur um Gewinnmaximierung auf Kosten der Angestellten, wie immer eben.

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Balrog206
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Guck

die einmal Amazon Go an 🙈 wenn das die Zukunft ist dann ist nix mehr mit selbst scannen und schon gar nicht mit Kassa !

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ronin1234
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Reaktion

Das Onlineshoping boomt. Ja Ja,weil ich Salatgurken und Eier im Onlinehandel bestelle.Deswegen kaufe ich ja nicht mehr ein wenn das Geschäft länger offen hat. Naja wenn es so heiss ist gehe ich eben anstatt Nachmittags erst Abends einkaufen.

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tenke
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Wenn

alle einheitlich nur 60 Stunden geöffnet haben, würde es auch nicht viel weniger Umsatz geben.

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jaenner61
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was soll der schwachsinn

das argument,dass dadurch mehr arbeitsplätze entstehen solle ist doch der reinste schwachsinn! wer wird die leute in zeiten der preiskämpfe denn bezahlen? das ganze findet wieder mal auf kosten der handelsangestellten statt, die umsätze steigen ja nicht, es verlagern sich nur die zeiten. ich frage mich ohnehin wie wir überleben konnten. die lebensmittel geschäfte hatten dienstag nachmittag geschlossen, und samstag war zu mittag schluss. man möchte es nicht glauben, niemand ist deswegen verhungert!

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fans61
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NEIN

braucht niemand.

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Hausschuh
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Genug

Ich weiss wirklich nicht, wozu das gut sein soll. Kaufen kaufen kaufen. Er nkaufen ist kein Freizeitprogramm ! Was man braucht, kann man sich wirklich auch jetzt schon leicht besorgen und es muss wirklich nicht sein, dass im Handel wegen der grenzenlosen Oeffnungszeiten nur mehr Minijobs ohne soziale Absicherung existieren.

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