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Nach KritikBefehle an Amazons Alexa bald leichter zu löschen

Nach Kritik macht es Amazon leichter, Befehle an die Sprachassistentin Alexa zu löschen. Eine mündliche Anweisung wird reichen - wann dies aber in Europa startet, ist noch offen.

Der Echo Dot von Amazon © AP
 

Amazon macht es nach der jüngsten Kritik am Datenschutz bei seiner Sprachassistentin Alexa einfacher, gespeicherte Aufnahmen zu löschen. So kann man das künftig auch per Sprachbefehl erledigen, wie Amazon am Mittwoch mitteilte. Dafür soll es ausreichen, zum Beispiel zu sagen: "Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe."

Die Funktion ist allerdings zunächst nur in den USA verfügbar, andere Länder sollen folgen, hieß es ohne genauere Angaben zum Zeitplan. Bisher konnten Nutzer die gespeicherten Sprachbefehle und Aufzeichnungen über die Alexa-App löschen.

Heimlich mitgehört

Amazon war vor einigen Wochen in die Kritik geraten, nachdem durch einen Bericht des Finanzdienstes Bloomberg bekannt wurde, dass Alexa-Aufnahmen zum Teil von Mitarbeitern angehört und abgetippt werden, um die Spracherkennung zu verbessern. Dabei könnten sie trotz Anonymisierung zum Beispiel auch die ID-Nummer des Geräts, von dem die Aufnahme kam, sehen.

Echo Show 5

Amazon schickte am Mittwoch auch ein weiteres Alexa-Gerät ins Rennen gegen die Konkurrenz-Software Google Assistant. Echo Show 5 ist ein vernetzter Lautsprecher mit Display. Das bisher kleinste Modell der Show-Baureihe mit einem 5,5 Zoll großen Bildschirm ist auch das bisher günstigste mit einem US-Preis von rund 90 Dollar. Ein Euro-Preis wurde noch nicht genannt. Erstmals lässt Amazon dabei die Kamera des Geräts nicht nur per Knopf abschalten, sondern man kann das Objektiv auch mit einer Schiebe-Blende verschließen.

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