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KärntenLogistikzentrum Fürnitz verbucht erste Erfolge

Nach Anlaufschwierigkeiten gibt es rund um den Verschiebebahnhof Fürnitz erste Erfolge bei Ansiedelungen neuer Firmen. Der Tiroler Logistikspezialist Nothegger baut in Fürnitz aus und verstärkt sein Engagement. Eine Firma aus der Türkei eröffnet neuen Standort.

Nothegger verstärkt das Engagement in Fürnitz und baut das ehemalige Elan-Werk um
Nothegger verstärkt das Engagement in Fürnitz und baut das ehemalige Elan-Werk um © Nothegger
 

Ende 2016 haben Land Kärnten, Stadt Villach und die Gemeinden Arnoldstein und Finkenstein die Gründung der Logistik Center Austria Süd GmbH beschlossen. Ihr Ziel ist es, die Entwicklung des lange diskutierten Logistikzentrums rund um den Verschiebebahnhof in Fürnitz voranzutreiben. Und der seit Juli neue Geschäftsführer der Gesellschaft, Udo Tarmann, kann jetzt erste Erfolge verbuchen.

Der Tiroler Logistikspezialist Nothegger Transport & Logistik GmbH, schon länger ein wichtiger Partner am Standort Fürnitz, wird sein Engagement erhöhen. Das Unternehmen hat die ehemalige Produktionsstätte der Firma Elan gekauft, und ist dabei, diese für ihre Zwecke umzubauen. Von bisher 15 soll auf rund 40 Mitarbeiter aufgestockt werden, erzählt Tarmann.

"Mit dieser Entscheidung haben wir uns das Ziel gesetzt, noch mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern", sagt Mario Leitner, der Leiter des Nothegger-Standortes in Fürnitz. Fürnitz soll als Drehscheibe und Konsolidierungsstelle ausgebaut werden. Zu den bestehenden Ganzzuglinien würden weitere Ganzzugverbindungen dazukommen. "Im Zuge der Erweiterung werden neue Wirtschaftsräume in Richtung Osteuropa erschlossen", sagt Leitner.

Es werden im Zuge der Erweiterung neue Wirtschaftsräume in Richtung Osteuropa erschlossen

Mario Leitner

Ein zweites Unternehmen, welches dabei ist, sich am Standort anzusiedeln, ist die Firma Ecol. Sie hat ihren Sitz in der Türkei, und verfügt laut Tarmann über sechs Fährschiffe, die von Istanbul nach Triest fahren. In Fürnitz werde die Ladung dann zusammengestellt und weiter verteilt. Es entstehe die Zentrale für Steuerung und Kontrolle des internen Waggon-Managements, so Tarmann. Das Team, welches vor Ort die Zuggruppen organisiert, werde zunächst aus einer Handvoll Mitarbeitern bestehen, später sollen es dann mehr werden, so Tarmann.

 

Udo Tarmann ist seit Juli Geschäftsführer der Logistik Center Austria Süd GmbH
Udo Tarmann ist seit Juli Geschäftsführer der Logistik Center Austria Süd GmbH Foto © KK/Johannes Puch

Insgesamt hat das Areal inklusive Verschiebebahnhof und Terminal 160 Hektar. Für die Ansiedelung weiterer Firmen würden aktuell sofort zehn Hektar zur Verfügung stehen. 30 Unternehmen mit rund 1000 Mitarbeitern seien auf dem Gelände bereits aktiv, so Tarmann. Und er führe laufend Gespräche mit weiteren möglichen Interessenten. Das Logistikzentrum soll künftig eine wesentliche Drehscheibe für die Adria-Häfen werden.

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